1. Messe als außerschulischen Lernort nutzen

    Schausteller und Physiklehrer erklären physikalische Kräfte anhand von Fahrgeschäften

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    RINTELN (ste). Die traditionelle Rintelner Messe wird am Freitag, 3. Mai, erstmalig zum außerschulischen Lernort für Schulkinder in Rinteln. Dr. Christopher Kranz, Physiklehrer der Klasse 11-5 des Gymnasium Ernestinum, leitet gemeinsam mit den Schaustellern die Aktion. Die Idee dahinter: Warum nicht ein Fach dort absolvieren, wo die Vielfalt der physikalischen Kräfte bestens nachvollziehbar und erlebbar sind! Immer nur die Schulbank drücken ist manchmal langweilig, die Atmosphäre sowie das Messefeeling soll die Kinder besonders aktivieren, anhand von Aufgaben unter anderem technische Angaben zu erfragen und zu berechnen. Hierbei stehen die Themen Beschleunigung, Kreisbewegung, Zentrifugalkraft und Stoßbewegung im Vordergrund. Also im Prinzip Fragestellungen, bei denen Fahrgeschäfte im Mittelpunkt stehen. So könnten die Schülerinnen und Schüler die Geschwindigkeit des Nostalgischen Riesenrades bemessen. Dazu müsste man natürlich wissen, wie lange das Riesenrad braucht, um eine Runde zu drehen und wie groß der Umfang des Rades ist. Für diese technischen Fragen stehen die Fahrgeschäftsbetreiber selbstverständlich persönlich zur Verfügung. Auch bei Fahrgeschäften mit mehreren Drehbewegungen ist eine Berechnung der entsprechenden Kräfte nicht unmöglich. Dafür kommt ein Beschleunigungsmesser zum Einsatz. Alles, oder zumindest fast alles, was im Physikunterricht zum Thema Mechanik behandelt wird, gibt es auch auf der Rintelner Messe zu begutachten. Dabei erstellt Dr. Christopher Kranz zusammen mit Schaustellersprecher Marlon Klaasen ein Arbeitsblatt mit entsprechenden Fahrgeschäftsspezifischen Aufgaben. Diese Aufgaben werden dann vor Ort von den Schülern direkt berechnet. Das für die Schüler bei so viel praktischer Arbeit die Fahrt am Studienobjekt kostenlos ist, dürfte selbstverständlich sein. Foto: ste

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