RINTELN (ste). Die Rintelner "Graft", der Teich mitten im Blumenwall, ist mittlerweile wieder voll gelaufen und damit sind auch die Arbeiten zum Entschlammen des Teichs beendet. Dennoch ist noch viel zu tun im Blumenwall, denn die kleine "Pfaueninsel" mit ihrem weißen Häuschen soll wieder aufgefrischt werden und dazu, so Stadtjurist Dr. Joachim Steinbeck, laufen derzeit noch Förderanträge. Er hatte noch weitere Mitteilungen für den Ortsrat Rinteln. Die "Stiftung für Rinteln" will ein Tastmodell der Stadt im Maßstab von 1:650 am nördlichen Eingangstor der Fußgängerzone installieren. In Abstimmung mit dem Behindertenbeirat wurde ein passender Standort für das 95 x 125 Zentimeter große Modell gefunden, das nicht nur Menschen mit Sehbehinderung eine Übersicht über die Innenstadtstraßen geben soll. Reagiert hat die Stadt auch auf Anfragen aus der Politik zu Verkehrsbeeinträchtigungen im Bereich der Alten Todenmanner Straße und auf der Bahnhofstraße. Der Ordnungsdienst wird jetzt vermehrt "Knöllchen" bei Verstößen schreiben. Auch die Bäckerstraße mit ihren Falschparkern ist dabei im Focus der Verwaltung, denn Großfahrzeuge, so Stefan Frühmark (CDU), hätten extreme Schwierigkeiten, die enge Straße zu durchfahren. Wenig Einfluss habe die Stadt bei der Frage der Wegeführung zum "Mega-Marsch", bei dem 100 Kilometer in 24 Stunden gewandert werden können. 2.000 Teilnehmer werden dazu erwartet und der Weg führt in großen Teilen über den Radfernweg Weser. Ortsbürgermeister Kay Steding hätte sich gewünscht, dass die vielen potentiellen künftigen Touristen über den schöneren "Weserberglandweg XW" geführt worden wären. Foto: ste
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Die Graft ist wieder voll
Für die Inselsanierung laufen erste Förderanträge
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