1. Eine Stadt ist fleißig

    Müllsammelaktion: "Nicht reden, wir handeln!"

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    FRIEDRICHSWALD (ste). Wie in vielen anderen Ortsteilen der Stadt auch, wurde in Friedrichswald aufgerufen zur großen Müllsammelaktion zum Frühjahrsstart. Und wie immer, wenn es um ehrenamtliche Aufgaben geht, war auch in Friedrichswald die Feuerwehr, die Jugendwehr und der Arbeiterverein ganz vorne mit dabei. Straßengräben und Waldstücke im und um den Ort wurden von achtlos weggeworfenem Müll befreit. 18 Helfer von 9 bis 80 Jahren hatten sich ausgerüstet mit Handschuhen und Müllsäcken und gingen auf Suche nach dem Müll. Fündig wurden sie dabei reichlich, allerdings nicht innerorts: "Die weitläufigen, innerörtlichen Straßengräben waren blitzsauber", so Karl-Heinz Franz. Allerdings war da ja noch die Landesstraße 434 und Kreisstraße 77. Auf den fast vier Kilometern der beiden Straßen fanden sich Papier, Plastikverpackungen, Bauschutt, Fliesenreste, Spanplatten, Möbeltüren, Plastiktüten mit Babywindeln, mehrere Autoreifen, mehrere Meter Maschendrahtzaun, große Plastikteile, Zigarettenschachteln, Verpackungen von Food-Ketten, to go Becher und Mengen von Pfanddosen und Flaschen. "Ein ganzer Anhänger voll!" Sogar die kleinsten der Jugendfeuerwehr schüttelten mit dem Kopf und konnten nicht verstehen, dass das alles so achtlos neben diesen beiden Straßen und den angrenzenden Waldstücken entsorg wird. Zum Schluss traf man sich noch am Feuerwehrgerätehaus auf Snacks, Getränke und Bratwurst. Foto: privat

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