1. Mobilität heißt heute nicht mehr nur Auto

    Bei "Rinteln mobil" ist die große Bandbreite an Möglichkeiten vertreten / Zahl der Anbieter ist allerdings gesunken

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    RINTELN (ste). An die früheren Autoschauen mit Händlern aus ganz Schaumburg und ihren verschiedenen Marken und vielen hundert ausgestellten Fahrzeugen kommt "Rinteln mobil" heute nicht mehr heran. Die Zahl der anbietenden Autohäuser ist geschrumpft. Gelitten hat die Attraktivität der Mobilitätsausstellung daran jedoch nicht, denn neben den Autos standen weitere Arten von urbaner Mobilität auf dem Ausstellungsgelände zur Ansicht bereit. Besonders die Mikromobilität in den Städten steht derzeit im großen Focus der Gesellschaft. Ganz frisch im Zulassungsverfahren sind E-Tretroller, die schon in einigen Großstädten dafür sorgen, dass man beispielsweise vom Bahnhof zum Büro kommt. Klaus Eikermann von der Firma "Mitten im Leben" hatte interessante Elektrofahrzeuge für Menschen mit und auch ohne Einschränkungen dabei. Zusammengefaltet passen die in jeden Kofferraum. Und so werden beim Ausflug mit dem Pkw die anschließenden Kurzstrecken mit E-Antrieb bewältigt. Immer begehrter werden auch Pedelecs oder E-Fahrräder. Fahrrad fahren liegt ohnehin im Trend und ganz vorne mit dabei sind die elektrounterstützten Räder. Bis 25 km/h unterstützen sie mit frei wählbaren Unterstützungsstufen. Da werden Anstiege kinderleicht und man fühlt sich, als fahre man stetig mit Rückenwind. Die persönliche Anstrengung kann man über die Wahl der Unterstützung wählen und damit auch die Reichweite beeinflussen: Kurze Formel: Je mehr Unterstützung man möchte und je mehr Höhenmeter zu bewältigen sind, desto kürzer ist die Reichweite! Rund um "Rinteln mobil" präsentierten sich aber nicht nur Anbieter von Fortbewegungsmitteln. Auch Rintelner Hilfsorganisationen wie Feuerwehr, THW oder Polizei waren präsent, Versicherungen wie die LVM gaben einen Einblick über ihr Leistungsangebot, es konnte reichlich geschlemmt werden und natürlich gab es auch tolle Autos zu bewundern. Firma "Rostek" hatte mit dem Audi R 8 Spyder in rot den größten Hingucker der Schau, die Elektrofahrzeuge "Kona" und "Ioniq" vom Autohaus Niederdorf zeigten allerdings, wo es in Zukunft wohl hingehen wird; weg vom Verbrenner, hin zu alternativen Antrieben. Turbulent ging es auch vor der Bühne auf dem Marktplatz zu, als die Fundfahrräder der Stadt Rinteln versteigert wurden zu Preisen von 5 bis 90 Euro. Tim Gersonde übernahm den Part des Auktionators und viel Beachtung fanden auch die Black Jack Cheerleader und Jochen Siekmann mit seinen Karate-Vorführungen. Foto: ste

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