1. Frauenverein: Ein agiler und lustiger Haufen

    Aus einem "Raus aus der Isolation"-Verein wird ein Verein mit breitem Angebot / 108 Mitglieder sind zurzeit aktiv

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    RINTELN (ste). Früher war das Ziel des Hausfrauenbundes, die Frauen raus aus der Isolation zu holen, sie mit Informationen zu versorgen und sie am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen. Der Rintelner Frauenverein löste sich vor acht Jahren aus dem Hausfrauenbund und veranstaltet seine Aktionen seitdem autonom. Das eigentliche Ziel des Hausfrauenbundes hat sich in der heutigen Zeit mit ihren allgegenwärtigen Informationen zu jeder Zeit und an jedem Ort ein Stück weit überholt. 2009 änderte der Hausfrauenbund seinen Namen und wurde "DHB - Netzwerk Haushalt, Berufsverband der Haushaltsführenden e.V.". Der Frauenverein Rinteln hat mit 108 Mitgliedern aus Rinteln, Porta Westfalica und Auetal und einem guten Aktionsprogramm ein attraktives Angebot parat für seine Mitglieder. Vorsitzende Ursula Gauglitz weiß, dass der Spielkreis (jeden zweiten Dienstag im Monat), der Singkreis (jeden letzten Mittwoch im Monat) und das Gedächtnistraining (jeden letzten Dienstag im Monat) gut und gern besuchte Veranstaltungen sind im Bürgerhaus der Stadt Rinteln. Der Literaturkreis muss derzeit ein wenig ruhen, weil die rechtlichen Voraussetzungen erst geprüft werden müssen. Und auch die Fahrten des Vereins sind gut besucht. Im April geht es nach Emsbüren zur Ausstellung "Emsflower" und im Winter zum Weihnachtsmarkt nach Lüneburg. Jetzt besuchten die Frauen die Gärtnerei "Zech" in Rinteln im Rahmen seiner Programmreihe "Familien-Betriebe im Schaumburger Land". Die mehr als 30 Teilnehmerinnen bekamen dabei nicht nur viele farbige Eindrücke mit der Vielfalt der blühenden Pflanzen, sondern auch einen guten Überblick darüber, wie die im Betrieb gezogenen Pflanzen auch im weiten Umkreis bis mehr als 100 km selbst vertrieben werden. Alle waren sehr beeindruckt von dem notwendigen Aufwand bei der Anzucht der Pflanzen, wobei dabei auch trotz großartiger Automatisierung noch sehr viel Arbeit von Hand erledigt werden muss, sowie der Vielfalt an den verschiedenen Blumenerden und auch Pflanzgefäßen. Überraschung zum Schluss: Alle gingen mit einem "blumigen Gruß" nach Hause. Foto: privat

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