WESTENDORF (ste). So ein richtiger Freund von Zusammenlegungen von Ortswehren ist Westendorfs Ortsbrandmeister Dirk Scheiper nicht, das konnte man schon an seiner Haltung zur Frage der Zusammenlegung von Deckbergen und Schaumburg erkennen, als es auch um die Frage der Integration von Westendorf ging. Doch wenn eine Wehr funktionieren soll, dann braucht es dazu auch Freiwillige. Und zwar nicht nur in den Führungsetagen, sondern auch in der Mannschaft. Und daran mangelt es in Westendorf. Denn der positive Trend in Kinder- und Jugendwehr ließ sich auf die Dauer nicht halten und jetzt forderte Scheiper seine Kameradinnen und Kameraden dazu auf, sich Gedanken über seine Nachfolge zu machen. Denn in zwei Jahren will er als Ortsbrandmeister nicht wieder zur Wahl antreten. 16 Jahre ist er schon Leiter der Ortswehr und er hofft auf neue Impulse einer frischen Führungskraft. Scheiper warnte auf der Jahreshauptversammlung davor, den Ernst der Lage zu unterschätzen. Denn ohne genügend Mitglieder, ohne frische Kräfte, wird es perspektivisch keine Ortswehr mehr in Westendorf geben. Doch die ist im Verbund der Rintelner Wehren wichtig, wie auch die 14 Einsätze des vergangenen Jahres zeigten. Eine schöne Pflicht erfüllte er bei der Ehrung der 25-jährigen Aktiven. Bernd Backhaus und Christian Beißner wurden ausgezeichnet. Bernd Ledermann bekam das goldene Ehrenzeichen für 40-jährige Mitgliedschaft. Als stellvertretender Stadtbrandmeister wünschte Bernd Entorf der Wehr vor allem mehr aktive Mitglieder und der hoffte, dass die Kinder- und Jugendwehr wiederbelebt würden. Foto: privat
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Nach 18 Jahren: Dirk Scheiper will aufhören
Mahnung vor Fehleinschätzung: "Die Lage der Ortswehr ist ernst!" / Neue Mitglieder gesucht
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