1. Sportplatz, Verkehr, Fledermäuse und Schulhof

    Die Baustellen an der neuen IGS sind vielfältig / Ortsrat macht den Weg frei

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    RINTELN (ste). Der Rintelner Ortsrat brachte jetzt mit der Mehrheit seiner Stimmen die neue WGS in die nächste Realisierungsphase. Der Auslegungsbeschluss wurde zur Kenntnis genommen und der Ortsrat hatte, bis auf Dr. Gert Armin Neuhäuser, der dem vorgelegten Entwurf nicht zustimmen konnte, keine Bedenken. Stadtplaner Peter Flaspöhler stellte sehr anschaulich vor, wie die neue IGS am Standort Burgfeldsweide in die Flächen integriert werden soll. Es wird 200 Parkplätze für Schüler und Lehrer geben, drei Kleinspielfelder auf dem Sportplatz, die Skateranlage bleibt erhalten, es wird Beach-Volleyballfelder geben, Baumreihen sorgen dafür, dass die Fledermäuse Orientierungspunkte haben und auf dem Parkplatz werden Einzelbäume gepflanzt, damit der Schattenwurf auf dem Parkplatz die versiegelten Flächen nicht zu stark erhitzt. Der Baukörper der neuen IGS greift auch in das gesetzliche Überschwemmungsgebiet ein und es muss ein Retentionsraum für 600 Kubikmeter Wasser geschaffen werden. Das wird auf einer Fläche nördlich der BBS realisiert, die dem Landkreis Schaumburg gehört. Dort soll es auch Ausgleichsmaßnahmen wie eine Blühbrache auf mehr als 5.000 Quadratmetern geben. Die Terminplanung bis zum Baubeginn ist eng getaktet. Zuletzt soll der Stadtrat auf seiner Sitzung am 27. Juni darüber entscheiden, dann kann gebaut werden. Vorher wollte Stephan Jacob (Grüne) allerdings noch einmal bestätigt haben, dass der Schulhof mit fast 12.000 Quadratmetern festgeschrieben wird: "Nach meiner Kenntnis sollten es nämlich fünf Quadratmeter pro Kind sein!" Das konnte Peter Flaspöhler so bestätigen. Matthias Wehrung (CDU), der sich bei der Abstimmung enthielt, regte an, die Kleinspielfelder als Kunstrasenplätze zu bauen, da Rasenflächen einen Großteil des Jahres nicht bespielbar seien. Für Dr. Gert Armin Neuhäuser überwogen die Zweifel, ob die Vorgaben zum Bau der IGS zielführend und richtig sind. Die Anordnung des Baukörpers sei suboptimal, Bedenken habe er auch wegen der geplanten Verkehrsführung, die zu starken Belastungen in der Straße Burgfeldsweide führen werde. Neuhäuser betonte aber auch, dass seine Bedenken nichts mit der Arbeit von Peter Flaspöhler zu tun hätten: "Sie hatten ihre Vorgaben und nur diese kritisiere ich!"Foto: ste

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