1. Der Ortsrat fordert Abhilfe und Erklärungen

    Falschparker, Entenhäuschen und Konfrontationskurs einer Baumsachverständigen / Einiges im Auge behalten

    Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum

    RINTELN (ste). Was läuft alles so falsch in der Kernstadt Rinteln? Der Ortsrat Rinteln forderte im Anschluss an seine Sitzung von der Verwaltung so einige Antworten auf drängende Fragen. So zum Beispiel zu den Parkern in der Ritterstraße, die nach Ansicht von Matthias Wehrung "...in der zweiten Reihe" verkehrsbehindernd stehen. Das sei so zulässig, wie Stadtjurist Dr. Joachim Steinbeck beantwortete, denn die erforderliche Straßenbreite bleibe und die "...zweite Reihe" sei es faktisch auch nicht, denn die Parker stehen neben den Pflanzinseln und da müsse man erst Verbote erlassen, bevor das nicht mehr rechtmäßig sei. Dr. Gert Armin Neuhäuser hatte gleich mehrere Fragen. Was denn mit dem Entenhäuschen auf der Pfaueninsel passiere, der Zustand sei nämlich derzeit nicht optimal. Auch die Flurschäden an den Wegen im Blumenwall nach der Entschlammung der Graft wollte Dr. Neuhäuser durch die Verwaltung geklärt haben. Da müsse mit der bauausführenden Firma noch einmal verhandelt werden. Befremdlich fand Neuhäuser auch die Tatsache, dass am Brückentorkomplex, der derzeit nicht mit Veranstaltungen belegt werden darf, ein Baugerüst stehe: "Angeblich, um Rauchgasentlüftungsanlagen zu betreiben für Gefahrensituationen bei Veranstaltungen, die gar nicht mehr stattfinden!" Und das ganze auch noch neben einer funktionstüchtigen und nicht brennbaren Betontreppe. Ein Geschmäckle habe auch die Art und Weise, wie sich die Baumsachverständige Antje Wiskow über die Medien ihrem Unmut über den Zustand der Bäume in Rinteln Luft mache: "Will sie wirklich weiterhin unser Geld", fragte Dr. Neuhäuser. Und auch Dr. Steinbeck fand dieses Verhalten optimierungswürdig: "Besser wäre es gewesen, sie hätte direkt mit der Verwaltung gesprochen!" Dr. Neuhäuser forderte in diesem Zusammenhang mehr Engagement des städtischen Bauhofs bei Unterhaltungsschnitten an den Bäumen. Viel Unmut in der Bevölkerung gibt es auch wegen der Parksituation im Bereich der Alten Todenmanner Straße vor der Firma "Stüken". "Katastrophal2 sei das, so war man sich im Ortsrat einig und forderte die Verwaltung dazu auf, dies im Auge zu behalten.Foto: ste

  2. Kommentare

    Bitte melden Sie sich an