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    Wenn junge Menschen fiktive Firmen gründen / Die Sieger im Gründerpreiswettbewerb fahren nach Hamburg

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    RINTELN (ste). Der "Deutsche Gründerpreis für Schüler" hat seit Start im Jahr 1999 bereits mehr als 80.000 Schülerinnen und Schüler in seinen Bann gezogen. Hier gilt es "Punkte sammeln, mutig und erfinderisch tein, teamfähig und fokussiert sich den gestellten Aufgaben widmen!""Die Teilnahme ist ein Privileg", so Marc-Oliver Kreft von der Sparkasse Schaumburg, die neben dem STERN, dem ZDF und Porsche den Gründerpreis unterstützt. Beim Gründerpreis können die Teilnehmer Praxiserfahrungen sammeln, die auch im späteren Berufsleben von hohem Wert sein können. Ziel des Preises: Mehr Existenzgründer generieren, die ein hohes Innovationsniveau mitbringen und dadurch den Wirtschaftsstandort Deutschland stärken. In diesem Jahr sind es immerhin 4.500 Jugendliche und junge Erwachsene, die sich den Herausforderungen des Preises stellen. Unterstützt wird die Aktion auch von den Kultusministerien der Länder und die letzte Bewertung der in diesem Jahr eingereichten Arbeiten erfolgt durch eine Jury nach der letzten Aufgabe, die am 15. Mai bewältigt werden muss. Am 25. Juni treffen sich dann die Top-Teams in Hamburg zur Prämierung und Marc-Oliver Kreft motivierte bei der Auftaktveranstaltung: "Da war ich schon mal, da müssen wir unbedingt wieder einmal hin!" Hinter jedem der eingereichten Projekte steht eine Patenschaft einer Institution oder einer Firma. Hinter "InnovationSafetyCam GmbH", einem Projekt von Lisa Häveker, Alina Sophie Clausing, Christina Savidou und Piet Steinhorst stehen die beiden Paten Sven Kutschera und Timo Tuckfeld von der Polizei Rinteln. Sie wissen, dass Fahrraddiebstähle immer mehr zunehmen und die Schadenshöhen dabei durch den Wert der immer teurer werdenden Räder steigen. Ein intelligentes Schloss mit Mikrokamera, um den Täter bei Tatausführung zu fotografieren, sowie einem GPS-Sender zur Lokalisierung des entwendeten Rades wäre da schon eine große Hilfe. "Gecoacht" wird die Gruppe von Eike Blohm von der BBS Rinteln und eindrucksvoll zeigte die Gruppe zum Auftakt der Veranstaltung, wie ihr innovatives Schloss bei der Ermittlung von Tätern und der Suche des Rades helfen soll. Weitere Projekte wurden im Anschluss vorgestellt und dabei waren so interessante Ansätze wie die Verbindung einer Festplatte mit einer Powerbank, ein intelligentes Schmuckstück, dass bei Auslösen eines Mechanismus ein Signal an eine Sicherheitseinrichtung meldet, sichere Mode für das Kind mit Standortlokalisierung und Alarmmöglichkeiten und auch ein Kompaktscanner für Waren, die einfach im Einkaufswagen liegend gescannt werden können, ohne auf das Band zu legen: "Das verkürzt die Wartezeit im Supermarkt erheblich!" Mülleimer, die Müll selbst trennen, ein Stift, der die Handschrift in eine Textdatei überträgt, ein Frühwarnsystem für Rauchdurchzündungen, individuell einstellbare Einkaufswagen für alle Altersgruppen und Lebenslagen, ein Tierhalsband mit GPS- und Kamera-System, eine APP zur Früherkennung von Suchtpotentialen beim Rauchen oder Trinken und auch ein Eiskratzer für Pkw-Scheiben, der einfach auf den vorhandenen Scheibenwischer aufgesetzt wird und somit lästiges Kratzen erspart. Die Ideen der jungen Erfinder sprudeln, die Aufgaben, die sie bewältigen müssen, stehen an und mit ein wenig Glück kann die eine oder andere Gruppe am Ende in Hamburg ihr Projekt vorstellen. Der Anfang dazu ist jedenfalls gemacht.Foto: ste

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