1. Beruf Schulleiter: Ein Mensch für Menschen

    Manfred Asche wird in der Grundschule Süd verabschiedet / Nie den Blick für die Kinder verloren

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    RINTELN (ste). Das hätte sich Konrektorin Julia Sassenberg auch nie vorstellen können, dass sie einmal ihren ehemaligen Mathe-Lehrer von 1996 als Schulleiter verabschieden darf. Sie habe, so Sassenberg, viel mitgenommen von einem kompetenten, gradlinigen, herzlichen und unterstützenden Menschen und Lehrer, der die Schulentwicklung der Grundschule Süd mit Weitsich immer vorangetrieben habe und dabei nie den Blick für die Kinder verlor: "Sie waren immer ein 100prozentiger Lehrer und Mensch!" Wenn Manfred Asche auch das morgendliche "Guten Morgen Herr Asche" von den vielen Kindern vermissen werde, so bleibe ihm das Telefonklingeln im Büro auch zu Hause erhalten: "Ich werde sie sicher häufig um Rat fragen müssen!" Die Kinder waren es auch, die neben Asche im Mittelpunkt der Verabschiedungsfeier standen. Mit Gedichten, Liedern und Geschichten verabschiedeten sie "ihren" Schulleiter, der auch beim Schulpersonalrat und der Elternvertretung einen guten Ruf als Kompromissfinder und Vermittler fand. Den gesamten Berufsweg und noch ein wenig mehr stellte Regierungsschuldirektor Falk Beckhausen vor. Sein Merksatz kam vo Gottfried Wilhelm Leibniz: "Wer seine Schüler das ABC gelehrt, hat eine größere Tat vollbracht als der Feldherr, der eine Schlacht geschlagen hat!" Und so richtig tief ins Herz ging seine Feststellung: "Sie hatten ihren Traumberuf gefunden: Ein Mensch für Menschen!"Anerkennende Worte für die Leistungen Asches gab es auch noch IGS-Schulleiter Torsten Rudolf, Superintendent Andreas Kühne-Glaser, vom Schulpersonalrat mit Brigitte Gramer, von der Elternvertretung mit Anja Umbach und am Ende verabschiedete sich Manfred Asche selbst in seiner ihm eigenen Art von seinem Kollegium und seinen Kindern.Foto: ste

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