1. 13 junge Männer "zu Besuch" bei einer 90-jährigen Dame

    Sturm "Friederike" war großes Thema / Mehrere kuriose Einsätze mit "Eigenbeteiligung"

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    HOHENRODE (ste). Wenn eine betagte ältere Dame, heute 90 Jahre alt, versehentlich einen Notrufknopf bei sich zu Hause betätigt, dann kann es schon mal passieren, dass 13 junge Feuerwehrleute bei ihr "...zu Besuch erscheinen!" So passiert im vergangenen Jahr, als die Feuerwehr gewaltsam die Wohnungstür aufbrechen musste, da die Dame auf Klingeln und Klopfen nicht reagierte. "Aber am Ende war alles gut und die Dame hat auch den Schreck mit den 13 jungen Kameraden gut verkraftet", so Hohenrodes Ortsbrandmeister Kai-Uwe Entorf, der den Einsatz-Jahresbericht von seinem Zugführer Simon Bein vortragen ließ. Und noch weitere Kuriositäten gab es im Dorf: "Unkraut entfernen: Gute Idee! Unkraut mit Bunsenbrenner im heißen Sommer entfernen: Schlechte Idee!" Und so machte ein Bewohner des Dorfes, der selbst Erfahrungen in einer "Hilfeorganisation" hat, mit einem Heckenbrand auf sich aufmerksam. Daneben sorgte "Friederike" mit ihrem starken Wind für Arbeit und immer wenn die Wehr gefordert war, rückte sie schnell aus und kam auch sicher wieder zurück ins Feuerwehrgerätehaus. Den größten Erfolg fuhr die Wehr ein mit dem Sieg bei den Top-Five Wettkämpfen, als sie Dauersieger Soldorf um 0,3 Sekunden schlug. Verstärkt zusammenarbeiten will man in Hohenrode mit Strücken und Exten und schon die Jugendwehr "Hohen-Strücken" macht das in ihrer Kooperation vor. Das Feuerwehrhaus wird in diesem Jahr neu gebaut, Baubeginn soll im Februar sein. Man habe der Stadtverwaltung "Feuer unter den Hintern" gemacht, so Ortsbürgermeister Achim Heger, damit es jetzt zügig startet. Denn, so Veit Rauch: "Hohenrode war am dransten!" Neben vielen weiteren Beförderungen konnte der stellvertretende Stadtbrandmeister Bernd Entorf dann Simon Bein zum Ersten Hauptlöschmeister befördern. Als stellvertretender Abschnittsleiter wies Dirk Dehne auf die im Bundesgebiet fortschreitenden Angriffe auf Rettungskräfte hin: "Im Kreis sind wir bislang davon verschont geblieben!" Dehne forderte eine "App zum Runterladen von einer Portion Verstand" für die Täter. Foto: ste

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