1. Wenn Feuerwehren eine richtig lange Leitung haben

    Kreisfeuerwehrbereitschaft probt den Ernstfall an der Schaumburg und stellt sich den örtlichen Problemen

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    SCHAUMBURG (ste). Wenn es an der Schaumburg einmal einen richtigen Brand geben sollte, dann würde das die Feuerwehren vor große Herausforderungen stellen; zumindest wenn die vorhandenen Hydranten, so wie jetzt in der Feuerwehrübung angenommen, nicht einsatzbereit sind. Und so wurde auch bei der Übung der Kreisfeuerwehrbereitschaft West des Landkreises Hameln-Pyrmont deutlich, dass die Wasserförderung über "lange Strecke" eigentlich kein Hexenwerk ist, doch kommt der Höhenunterschied vom Löschteich des Gut Coverden bis zur Schaumburg dazu, dann müssen Mann, Frau und Pumpen Höchstleistung geben. Angenommene Lage war ein Brand auf der Burg Schaumburg im dortigen Schafstall und natürlich gehörte es sich auch, dass verletzte Personen aus dem brennenden Georgstum geboren werden mussten. Das Ziel dabei: Rasche Menschenrettung und eine stabile Wasserversorgung zur Burg! Auf die Frage, warum denn die Kreisfeuerwehrbereitschaft aus Hameln zur Einsatzbewältigung von den bereits eingesetzten Ortsfeuerwehren Schaumburg, Deckbergen und Westendorf hinzu alarmiert wurden, hatte die Übungsleitung eine passende Antwort: "Die Hamelner waren gerade auf einer Fahrübung in der Gegend; da passte das prima!" Außerdem, so die Übungsannahme, waren die Rintelner Wehren bei einem anderen Großbrand gebunden. Neben der kilometerlangen Wasserleitung zum Brandherd musste eine weitere Hürde gemeistert werden. Die Tordurchfahrt zur Schaumburg ist so eng, dass gerade einmal die beiden TSV aus Schaumburg und Westendorf hindurch passen. Für die eingesetzten Atemschutzgeräteträger musste daher ein Mannschafts-Shuttle organisiert werden. Für die eingesetzten Kräfte der Hamelner Wehren war die Übung eine interessante Herausforderung, deren Problemstellungen am Ende noch einmal ausführlich durchgesprochen wurden.Foto: ste

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