RINTELN (jb). Nach Sturm Friederike haben die Wiederaufforstungsarbeiten im Forstamt Oldendorf begonnen. In den nächsten Wochen werden im Forstamt 20 Hektar mit etwa 70.000 Pflanzen neu bepflanzt. So wird ein großer Teil der zerstörten Fichtenwälder in stabile Laubmischwälder überführt. Hauptsächlich werden jetzt je nach Wasser- und Nährstoffvorkommen des Bodens die Baumarten Bergahorn, Kirsche, Elsbeere, Europäische Lärche, Douglasie und Stieleiche gepflanzt. In der Försterei Dobbelstein pflanzten die Landesforsten nun auch Roteichen. Die Roteiche stammt ursprünglich aus dem Osten Nordamerikas. Wie die heimischen Eichenarten ist die Roteiche eine wärmeliebende Baumart. "Angesichts der Klimaerwärmung, die wir erwarten, sicherlich eine gute Eigenschaft. Außerdem hat die Roteiche sich bei den immer häufiger auftretenden Stürmen als sehr stabil erwiesen", erklärt Forstamtsleiter Christian Weigel. Waldbesucher können sich künftig auch an der schönen Herbstfärbung der Roteichen erfreuen, derentwegen sie häufig auch in Parks angepflanzt wird. Für die kommenden Wochen hofft Weigel auf viel Regen, damit die gepflanzten Bäumchen gut anwachsen. Foto: NLF
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Pflanzzeit im Forstamt Oldendorf
Fichtenwälder in stabile Laubmischwälder überführen
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