1. An der Nikolai-Kirche kommt keiner vorbei

    Runder Tisch mit Vertretern aus Vereinen

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    RINTELN (km). Alle sechs Jahre wird jede Gemeinde im Kirchenkreis Grafschaft Schaumburg durch den Superintendenten und Mitarbeiter aus dem Kirchenkreis und dem Kirchenkreisvorstand zu einer "Visitation" besucht. Im Rahmen der Ma√ünahme hatte Superintendent Andreas Kühne-Glaser jetzt Repräsentanten von heimischen Vereinen und Organisationen zu einem "Runden Tisch" eingeladen. "Die Visitation soll vor allem der Gemeinde dienen", erläuterte Kühne Glaser, "denn sie ist eine gute Gelegenheit 'Inventur' zu machen, sich über Bewährtes und Gutes zu freuen, gleichzeitig aber auch Schwieriges und eventuelle 'Ladenhüter' zu überdenken und für die kommenden Jahre Ziele der Arbeit anzudenken und in der Weiterarbeit anzugehen". Eine Kirchengemeinde sei aber auch immer Teil eines gr√∂√üeren Ganzen und werde mit ihrer Arbeit auch in der √ñffentlichkeit vor Ort und darüber hinaus wahrgenommen. Die Gemeinde habe Kontakt zu den Vereinen und Institutionen in ihrem Gebiet, zu Politik und √∂ffentlichen Einrichtungen wie Schulen und hier und da auch zu Wirtschaftsunternehmen. Neben dem Superintendenten und Nikolai-Pastorin Sabine Schiermeyer hatten sich im Gemeindebüro unter anderem Gesandte vom Kinderschutzbund, von "Pro Rinteln", den Ackerbürgern sowie einige Mitglieder des Kirchenvorstandes eingefunden. Denen legte Kühne Glase zunächst einen kleinen Fragenkatalog vor. Was man etwa Menschen im Urlaub Positives über Rinteln berichten würde oder was sich in den letzten Jahren in der Stadt positiv entwickelt habe. Bei den positiven Merkmalen der Stadt waren sich eigentlich alle einig: Die schöne Altstadt, die Lage an der Weser, eingebettet vom Wesergebirge, die gute urbane Infrastruktur mit praktisch keinen Leerständen in der City. Die Sorgen, die von den Gesprächsteilnehmer geäu√üert wurden, waren eher sehr allgemeiner Natur, und auch auf die Frage, was die Kirchengemeinde tun k√∂nnte, um mehr Besucher in die Gottesdienste zu locken, fand niemand eine Patentl√∂sung. Einigkeit herrschte wiederum bei der Einschätzung der besonderen Attraktionen im Gemeindeleben, die anhaltende Publikumsresonanz auf das Adventssingen etwa, die Christmette auf dem Markt oder die Feier der Osternacht. Und eines formulierte Andreas Kühne-Glaser für alle Gäste unisono: "An der Nikolai-Kirche kommt eigentlich keiner vorbei!" Foto: km

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