RINTELN (ste). Einen barrierefreien Zugang zu schaffen zum Kanu-Anleger am Weseranger, das hatte der Ortsrat Rinteln bei der Verwaltung angefragt. Andreas Wendt aus dem Bauamt erteilt aus Gründen der Verkehrssicherheit diesem Vorhaben erst einmal eine Absage, sicherte jedoch weitere Prüfung zu. Auf der letzten Ortsratssitzung begründete er auch, warum es so schwierig ist, hier auf abschüssiger Strecke einen barrierefreien Zugang zu schaffen. Die dann entstehende Rampe berge insbesondere für Kinder mit Rollern oder Fahrrädern Gefahren, da sie ohne weiteres Hindernis direkt in die Weser fahren könnten. Eine ungefährliche Alternative wird nun geprüft. Vollzug konnte Wendt allerdings in anderen Forderungen des Ortsrats vermelden. So seien die gefällten Linden am Seetorfriedhof wieder nachgepflanzt worden, die Papierkörbe an "Bombecks Eck" und an der "Beach Bar" seien aufgestellt, ebenso am Spielplatz Kendalstraße. Bezüglich der geforderten Ersatzpflanzungen von Bäumen im Blumenwall will die Stadt erst einmal mit dem Niedersächsischen Landesamt für Denkmalschutz darüber beraten, wie man alten Baumbestand durch Auslichtung niedriger Gewächse besser wahrnehmbar machen kann. Die Entfernung von Efeu von Baumstämmen im Blumenwall hatte Dr. Gert Armin Neuhäuser gefordert. Dies werde, so Wendt, allerdings erst im Oktober gemacht, da bis dahin noch Vogelbrut in den dichten Blätter des Efeu und der Bäume gestört werden könnten. Im Internet kann man übrigens nachlesen, dass das Efeu, anders als man landläufig meint, den von ihm genutzten Baum nicht wie eine Schmarotzerpflanze schädigt, sondern im Stammbereich sogar nützlich sein kann. Anders als beispielsweise Misteln, die den Baum als Wirtspflanze zu ihrer eigenen Versorgung nutzen. Foto: ste
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Die Stadt will keine Rampe zum Anleger
Gefährliche Strecke für Kinder mit Absturzgefahr in Weser
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