RINTELN (ste). Was die Kinder des Wald- und Naturparkkindergartens "Die Waldzwerge" den Vormittag über Wildbienen gelernt haben, das erklärt einer der Waldzwerge mit großem Eifer: "Da ist eine Maus in Ägypten in einen Bienenstock gelaufen und das wollten die Bienen nicht. Da haben sie sie gestochen und mit Wachs überzogen und sie wurde zur Mumie!" So lernten die Ägypter, wie man Verstorbene mumifizieren kann. Gelernt hatten die Kinder dies an einem Umweltaktionstag, der von Albrecht Trenz vom Umweltbüro geleitet wurde. Bienen, so Trenz, seien für ein funktionierendes Ökosystem von großer Bedeutung: "Bevor wir uns über Alternativen wie Drohnen zur Bestäubung Gedanken machen, sollten wir lieber in den Bienenschutz investieren!" Und schon bei den Kindergartenkindern müsse man ansetzen: "Kinder müssen lernen, wie wichtig Bienen sind!" Beim Wald- und Naturparkkindergarten habe er erkennen können, dass die Kinder großen Respekt ihrer Umwelt entgegenbringen. Auch für den Geschäftsführer des Naturpark Weserbergland, Karl-Heinz Buchholz, der als ehemaliger Bürgermeister von Rinteln den Waldkindergartens ins Leben rief und bis heute unterstützt, ist so ein Umwelttag eine wichtige Sache am Kindergarten. Er dankte der Firma "Kaufland" als Kooperationspartner der Naturparke für die Unterstützung bei der Ausrichtung des Tages. Der Rintelner Waldkindergarten war einer von 80 Kindergärten, die von April bis Oktober bei der Initiative "Wir für die Heimat" einen Umwelttag erleben durfte. Mit einer Baumpflanzaktion endete der Tag. Zwei Kirchbäume sollen künftig mit ihren Blüten Nahrung für die Bienen bieten und dann natürlich auch die Kinder mit den Früchten erfreuen. Foto: ste
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Von Mumien, Bienen und Kirschbäumen
"Die Waldzwerge" lernen Spannendes am Umweltaktionstag / Respektvoller Umgang mit Tieren und Pflanzen
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