RINTELN (ste). 52 Kinder bis zu drei Jahren werden in der "Wichtelburg" betreut. In zwei Gruppen wird integrativ gearbeitet, das heißt, dass auch fünf Kinder mit einem erhöhten Förderbedarf integriert sind: "Das können Kinder mit Seh- oder Hörschäden sein, oder auch Kinder mit dem Down-Syndrom", so Leiterin Marika Vollbrecht. Sie weiß: "Unsere Kinder profitieren gegenseitig von dieser Integration!" Denn sie lernen Hilfsbereitschaft, Rücksicht, sie unterstützen sich wo es geht und lernen was es heißt, mit Einschränkungen leben zu müssen. Unterstützt wird die Arbeit durch zwei Kräfte Heilerziehungspfleger und Heilpädagogin. Die "Wichtelburg" sieht sich dabei nicht als Konkurrenz zur Lebenshilfe, sondern pflegt einen guten Kontakt und arbeitet eng mit der Einrichtung zusammen. Seit 2012 gibt es integrative Gruppen in der Wichtelburg mit großem Erfolg und Marika Vollbrecht freut sich, dass die Stadt die Krippe personell und materiell gut ausgestattet hat. Nichtsdestotrotz gibt es immer wieder einige Wünsche, die man quasi als "Bonbon" oben drauf haben möchte. Dafür hat sich jetzt ein Förderverein gegründet, dem Ronald Richter vorsteht. Auch der Förderverein zeigte sich beim Frühlingsfest, ebenso wie die Nachbarn der Einrichtung. Der Kinderschutzbund war mit Spielaktionen vertreten, das Museum Eulenburg war geöffnet, es gab einen Flohmarkt, die Bücherei machte mit und die Kreisjugendmusikschule zeigte, was man bei ihren Kursen alles lernen kann. Foto: ste
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Kinder profitieren in integrativen Gruppen voneinander
"Wichtelburg" feiert mit ihren Nachbarn Frühlingsfest
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