RINTELN (ste). Die Stimmung im Saal tobt, die Feuerwehrleute und die vielen Gäste feiern schon tagsüber ausgelassen und dabei ist nur am Rande wichtig, ob man ganz vorne mit dabei ist, oder am Ende der Schlange steht und sich dennoch als Feuerwehrheld sieht und feiern lässt. Bei der Kategorie der CTIF waren es zumindeste die Blauröcke aus "Heldenbergen", die den letzten Platz einnahmen und sich dennoch nicht entmutigen ließen und kräftig mitfeierten. Für ganz vorne brauchte man allerdings keine 50, 40 oder 30 Sekunden vor dem Komma; vorne lagen die Feuerwehrwettkämpfer aus Moorwerder und die brachten es im Finale auf 18,8 Sekunden und schickten die Blauröcke aus Nieder-Bessingen mit 18,86 Sekunden auf Platz zwei. Beste Rintelner Mannschaft wurde Möllenbeck 2 mit der Zeit von 19,47 Sekunden. Beim Schnellangriff waren die Zeiten sogar noch fixer. Bütlingen, der spätere Sieger, schaffte im Halbfinale sogar eine Zeit von 14,61 Sekunden und hätte sicher gerne den Bahnrekord für sich verbucht, aber Schoholtensen/Altenhagen war mit 14,43 Sekunden einen Tick schneller unterwegs. Die hatten dann allerdings Pech im Achtelfinale, wo sie einen Fehler verbuchen mussten und dadurch den Sprung ins Viertelfinale verpassten. Im Finale reichten den Bütlingern dann 15,04 Sekunden, um Negenborn 2 auf Platz zwei zu schicken. So richtig fix unterwegs waren hier auch die Todenmanner, die beste Rintelner Wehr wurden und auf Platz neun landeten. Und künftig ist auch mit den Frauen verstärkt zu rechnen. Die Damen aus Wedemark holten sich im Schnellangriff in der eigenen Frauenwertung mit 21,84 den ersten Platz vor Schoholtensen/Altenhagen mit 22,68. Zeiten, die sie auch im Vergleich mit den Männern in ein gutes erstes Drittel gebracht hätten. Die feuerwehrsportliche Herausforderung des Kuppelcontest ist die eine Seite der Medaille, das Feiern die andere. Und auch hier gaben die Wehren ihr Bestes bis spät in die Nacht; allerdings ohne Wertung. Foto: ste
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Mit einer 18 vor dem Komma ist man vorn dabei
"12. Möllenbecker Kuppelcontest" setzt allem bislang dagewesenen noch ein Sahnehäubchen auf
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