RINTELN (ste). Polizeibeamter in Pieseldorf zu sein, ist nicht mit großen Aufregungen verbunden. Es sei denn, eine Rakete mit außerirdischer Post und der Ankündigung eines Besuchs von der "Milchstraße 21, Weltraum" landet in dem kleinen Dorf, in dem Lisa, Tom und die Rattenmäuse "Quälgeister" wohnen. Da kommt dann schon eine ganze Menge Arbeit auf den Schutzmann zu. Personalienaufnahme der Finderin der Rakete, Desinfektion des Fundstücks gegen Viren und Bakterien, Bewertung des Gefahrenpotential dieses "Störenfrieds" in der verschlafenen Idylle des Dorfes und schließlich die Vorbereitung eines Landeplatzes für den angekündigten Besuch und die Herstellung einer Willkommenskultur. Ute Winkelmann und Gerd Mikol liegt es mit diesem Stück am Herzen, den Kindern die Angst vor dem Fremden zu nehmen und sie neugierig zu machen auf das Neue. Die Kinder im Familienzentrum ließen sich ein auf das Stück und durften am Ende sogar hautnah die Darsteller anfassen. Am 26. April kommt das Theater Töfte mit dem "Kamel aus dem Fingerhut" in das Familienzentrum.Foto: ste
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Wenn in Pieseldorf eine Rakete landen soll
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