RINTELN (ste). Die Entwarnung kam vom Landeskriminalamt nur einen Tag nach dem Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst am Rintelner Amtsgericht. Dort war in der Postannahmestelle ein Brief aufgetaucht, aus dem beim Öffnen eine grüne, pulverige Substanz austrat. Hierbei, so Dr. Vidal vom LKA, habe es sich nach Prüfung im Labor um Abrieb von Kunststoff gehandelt. Sein Fazit: Ungefährlich! Jetzt stellt sich den Ermittlern des Polizeikommissariat Rinteln die Frage, wie dieser Kunststoffabrieb in den Briefumschlag gelangte. Zu Redaktionsschluss war noch offen, ob diese Substanz gezielt in den Briefumschlag eingebracht wurde, oder möglicherweise durch einen technischen Vorgang in den Umschlag gelangte, teilt die Polizei in einer Presseverlautbarung mit. Hier dauern die Ermittlungen unter anderem bei der City-Post noch an. Eine Möglichkeit: Der Brief war beschädigt und auf dem Postweg in eine Umverpackung gesteckt worden. Unter Umständen wurde in einem Verteilzentrum durch Kunststoff-Transportrollen dieser Abrieb in den Brief eingebracht. Die wichtigste Mitteilung für die Bediensteten im Amtsgericht war jedoch, dass sie wieder aufatmen können. Eine wichtige Erkenntnis aus der Bearbeitung dieser Großlage war jedoch auch, dass das Zusammenspiel aller Beteiligten großartig klappte. Dies hob Rintelns Leiterin des Einsatzdienstes, Tamara Ermantraut-Riechers, bereits am Einsatztag hervor.
-
Entwarnung für das Amtsgericht
Grüne Substanz war Abrieb von Kunststoff / Noch dauern die Ermittlungen an
Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum