1. Die Frauen tun den Männern so richtig gut

    Nach "Der MGV ist tot" heißt es "Es lebe der Gesangverein"

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    KRANKENHAGEN (ste). Schöner als Bernd Requardt in seiner Chronik hätte man es kaum sagen können, dass die neuen Sängerinnen den Männern rundum gut tun: "Einst hieß es "Der MGV ist tot"; heute wissen wir "Es lebe der Gesangverein!" 2012 öffneten sich der MGV Krankenhagen nach immer weiter sinkenden aktiven Mitgliederzahlen für Sängerinnen und die Entscheidung in Krankenhagen wurde im Anschluss vielfach von anderen Chören kopiert. Heute, nach fünf Probejahren, ist der Gesangverein mit zwölf Männern und 13 Frauen gut aufgestellt und im Kreise anderer Gesangvereine respektiert man die Leistungen der Krankenhäger. Ob Rita Lüse als Chorleiterin, die als Frau auch schon eine Ausnahmegenehmigung zu MGV-Zeiten hatte, deshalb für dieses Jahr das Lied von Paulchen Panther "Vielen Dank für die Blumen" auf den Plan gesetzt hat, bleibt ihr Geheimnis, doch auch Lüse sprach von einem erfolgreichen Sängerjahr. Ihr besonderer Dank galt Karl-Heinz Werth, der sich als stellvertretender Vorsitzender eigentlich eher einen ruhigen Vorstandsposten bei der letzten Wahl ausgesucht hatte, dann jedoch nach dem Rücktritt von Ilona Laboga-Böttke das komplette Paket der Arbeit eines Vorsitzenden bewältigte: "Und das hervorragend", wie die Versammlung befand und ihrem neugewählten Vorsitzenden dankte. Ihm zur Seite steht ab sofort mit Karin Winter ein weiterer Aktivposten im Verein. Werth konnte dann Dieter Schejok und Ursula Mühe für ihre langjährige Treue zum Verein auszeichnen. Für 2018 hat der Gesangverein Krankenhagen viel vor. Neben den Proben und Auftritten stehen auch jede Menge gesellige Termine auf dem Kalender.Foto: ste

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