1. Fusion der Feuerwehren

    Erster Spatenstich für gemeinsames Feuerwehrgerätehaus / Fertigstellung in diesem Jahr

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    DECKBERGEN/SCHAUMBURG (ste). Es sei großartig, dass sich mit Deckbergen und Schaumburg zwei Wehren gefunden hätten, die kooperieren und für die jetzt an einem gemeinsamen Standort ein Feuerwehrhaus-Neubau entstehen könne, der zukunftsweisend sei. Bürgermeister Thomas Priemer war sichtlich erfreut über die gute Zusammenarbeit der beiden Wehren, die, so die beiden Ortsbrandmeister Ralf Bredemeier für Deckbergen und Sascha Meier für Schaumburg, in einer Fusion enden könnten. Einen Zeitplan dafür gebe es jedoch noch nicht: "Wir lassen uns nicht hetzen", so Sascha Meier. Man wolle eine gemeinsame Führung und einheitliche Mannschaft haben, die dann etwa 55 Aktive stark ist. Ein großer Vorteil für beide Wehren: Es gibt dann fünf Fahrzeuge in der neuen und großen Halle. Zwei Mannschaftswagen, ein Tragkraftspritzenfahrzeug, ein Tanklöschfahrzeug und ein Löschfahrzeug sowie einen Anhänger. Außerdem bringt die Wehr aus Schaumburg noch ein Krad mit ein. Es läuft harmonisch zwischen den beiden Wehren, das merkt man auch daran, dass beim "Ersten Spatenstich" viele Aktive beider Wehren mit dabei waren. Auch die Widerstände aus der Nachbarschaft scheinen sich gelegt zu haben: "Es ist ruhig geworden!" Natürlich werde die Feuerwehr - insbesondere im Einsatzfall - mit Geräuschemissionen verbunden sein, doch gegenseitige Rücksicht werde man üben, versprachen beide Ortsbrandmeister. Die Frage, ob Westendorf denn eventuell noch mit aufspringen könnte auf den Zug, hat sich allerdings erledigt: "Die Planungen reichen gerade für unsere beiden Wehren!" Als Generalunternehmer hat Kay Steding vom gleichnamigen Bauunternehmen die Arbeiten jetzt aufgenommen und die Halle wird in Leichtbauweise wie in Todenmann gebaut, die Sozialgebäude in gemauerter Ausführung. Insgesamt lässt sich die Stadt das neue Domizil der beiden Wehren 1,3 Millionen Euro kosten. Was mit den alten Feuerwehrgebäuden passiert, ist noch nicht klar. In Deckbergen hat die Schule schon Teile belegt.Foto: ste

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