RINTELN (km). Am Mittwoch, dem 21. März, findet in der Nikolai-Kirche eine besondere Veranstaltung statt: Kirchenpädagoginnen legen das selbst hergestelltes Labyrinth des Kirchenkreises aus. Das alte christliche Symbol (in diesem Fall aus Stoff) soll von 14 bis 16 Uhr mit individuellen Begehungen eingeweiht werden. Wer lieber an einer meditativen Tour teilnehmen möchte, hat dafür ab 16 Uhr Gelegenheit. Labyrinthe gab es schon im Altertum in vielfältigen Formen - und mit ebenso vielfältigen Funktionen. Bei dem wohl bekanntesten ist allerdings nicht sicher, ob es jemals wirklich existiert hat: Laut griechischer Mythologie soll es sich dabei um das Gefängnis des Minotaurus gehandelt haben. Im Mittelalter wurden in vielen Kirchen Labyrinthe gebaut - zum Beispiel für Büßer, die sich auf den Knien durch die "Gänge" bewegten und an bestimmten Stellen um Erlösung beteten. Der Gang durch das verzeigte System symbolisierte auch eine Pilgerfahrt nach Jerusalem.
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Der verschlungene Weg ist das Ziel
Labyrinth-Begehung in der Nikolai-Kirche / Symbol wird ab 14 Uhr eingeweiht
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