1. Zusammenarbeit der Vereine "ja" - Großverein Rinteln "nein"

    Ortsbürgermeister will Kirche und den Sportverein im Dorf lassen

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    KRANKENHAGEN (ste). Auf der Jahreshauptversammlung des TSV Krankenhagen konnte man neben den sportlichen Aspekten auch politische Botschaften hören. So plädierte Ortsbürgermeister offen dafür, den Sport genau wie die Kirche "...im Dorf zu lassen". Eine Zusammenarbeit zwischen den Vereinen, so wie zwischen TSV Krankenhagen und VT Rinteln, sei gut und wichtig, einer Zusammenlegung erteilte er eine klare Absage. Und Sümenicht klärte auch darüber auf, wer derzeit eigentlich das Sagen hat, wenn es um die Bespielbarkeit des Fußballplatzes gehe: "Der Ortsrat nach den Statuten des Gebietsänderungsvertrages!" Er versicherte: "Das wollen wir im Ortsrat ändern und die Entscheidung an den Platzwart delegieren!" Der TSV Krankenhagen ist mit seinen 579 Mitgliedern ein Verein, in dem diese von Kindheit bis ins hohe Alter Sport treiben können. "Hier ist für jeden was dabei", lobte Pastor Tobias Roggenkamp den Verein. Wie lange Mitglieder dem TSV treu sind, konnte man bei den Ehrungen hören. Frank Kuhlmann ist 40 Jahre dabei, Heinz Rehmert 60 und Siegfried Dittmann sogar 70 Jahre. Zu "Sportlern des Jahres" wurden der Kampfsport-Großmeister mit 9. DAN Marc Richards, die gute Seele der Cheerleader Adrian Kubrik sowie die beiden Fußballer Jan Redeker (Die Nanni der Fußballer) und Karsten Struckmann (Unser Küken mit Potential zum besten Torhüter des Kreises) ernannt. Torschütze der Saison wurde Hergen Böttge. Sportlich ist der TSV "up to date". In Zusammenarbeit mit der Hochschule Hannover und der Kinderturnstiftung wurde eine Studie zur Sprachentwicklung mitgestaltet und daraus entwickelte sich das Ganztagsprojekt "Kinder bewegt euch". Wie schwierig es allerdings ist, einen so großen Verein auch zu verwalten, das stellte Christel Struckmann als zweite Vorsitzende heraus. "Es war eine gute Entscheidung, mit der VT Rinteln eine gemeinsame Geschäftsstelle zu haben!" Aus den Sparten des Vereins gab es dann positive Nachrichten. Das Turnen brummt, der Gesundheitssport wächst, die Fußballer hatten viel Grund zum Jubeln, die Cheerleader sind auf vielen Veranstaltungen aufgetreten, die Kampfsportler sind gut aufgestellt, Boule boomt, die Radfahrsparte beteiligte sich an der Ausrichtung der "Großen Weserrunde" und in der Arbeitsgemeinschaft "Sport" der Stadt ist der Verein mit Christel Struckmann stark vertreten. Foto: ste

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