1. Es herrscht "Gefahr im Verzug" bei Friederike

    Ortsbrandmeister kritisiert undifferenzierte Berichterstattung

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    WENNENKAMP (ste). Beim letzten Orkan "Friederike" wurde das Feuerwehrfahrzeug aus Wennenkamp durch einen umstürzenden Baum auf der K 77 von Uchtdorf nach Wennenkamp beschädigt. Daraufhin hatte Friedel Garbe als Stadtbrandmeister und Wennenkämper Feuerwehrmann mit jeder Menge Spott und Häme wie "Friedel und Friederike passen nicht zusammen" zu leben. Doch die Berichterstattung einer Zeitung passte Ortsbrandmeister Jörg Großkop nun so gar nicht ins Konzept: "Das ist undifferenziert und schlecht recherchiert!" Es habe nämlich "Gefahr im Verzug" für Menschen bei dem Sturm gegeben, die von den umstürzenden Bäumen eingeschlossen worden seien. Die Feuerwehr habe da helfen müssen. Das Wennenkämper Fahrzeug ist derzeit in Görlitz in einer Reparaturwerkstatt und bald wieder einsatzbereit. Im Jahresrückblick ließ Großkop auch noch einmal die Leichenbergung nach Suizid Revue passieren: "Da hätte ich mir mehr ältere Kameraden an der Einsatzstelle gewünscht!" Viele der jungen Kameradinnen und Kameraden seien mächtig "...blass um die Nase" geworden. Erfreulich war, was Bianca Garbe für den Nachwuchs der Wehr berichtete. Sie sammelte mit ihren neun Schützlingen so viel Kastanien, dass (mit zusätzlich drei Kindern auf der Waage) 248 Kilogramm zusammenkamen und die Firma "XOX" aus Hameln dafür bei Abgabe als Gegenleistung 24,8 Kilogramm Chips kostenlos herausgab. Ambitioniert sind die Ziele der Wehr in Sachen Wettbewerbe: "Am 3. März werden in Stadthagen die neuen Wettbewerbsbedingungen vorgeführt!" Der Titel des Stadtmeisters würde Wennenkamp gut zu Gesicht stehen, fand Großkop. Der wurde dann von Dirk Hahne als stellvertretenden Kreisbrandmeister zum Brandmeister befördert, Tim Junker wurde Oberfeuerwehrmann. Eine Ehrung für 25 aktive Jahre gab es für Dirk Krämer. Mark Gassenmeyer wurde von der Jugendwehr in die aktive Abteilung übernommen.Foto: ste

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