1. Schäden sind behoben

    THW sichert havariertes Schwalbenfloß

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    HOHENRODE (ste). Das Weserhochwasser und das Sturmtief "Friederike" ist auch nicht spurlos an der Auenlandschaft Hohenrode vorbeigegangen. Neben teilweise immensen Uferabbrüchen sind sowohl der Weidezaun, als auch eines der Brutflöße für die Flussseeschwalben stark beschädigt worden. "Gleich nach dem Sturm haben wir eine Bestandsaufnahme vorgenommen", so Dr. Nick Büscher. Die Weidezäune sind teilweise unterspült worden sind und an einigen Stellen haben die massiven Holzpfähle den Halt verloren. Die Ehrenamtlichen des NABU Rinteln haben bereits die losen Zaunpfähle weitestgehend gesichert. Auch auf den Weideflächen hat das Hochwasser einen Spülsaum hinterlassen. "An sich ist der Spülsaum aus vorwiegend pflanzlichen Bestandteilen eine Aufwertung", wie der Rintelner Naturschützer erklärt. Die weiteren "Mitbringsel" der Weser wie große Äste und angeschwämmter Müll wird der NABU jedoch entfernen müssen. Größeres Kopfzerbrechen bereitete indes die Havarie eines der Seeschwalbenflöße, das trotz Verankerung an das Ufer gedrückt und stark beschädigt wurde. Im Rahmen einer Sofortmaßnahme wurden die losen blauen Fässer, die eigentlich als Schwimmkörper fungieren, gesichert. Das Floß selbst saß jedoch fest. Glücklicherweise zeigte sich der Rintelner Ortsverband des THW sofort bereit, bei der Bergung zu unterstützen. Mit schwerem Gerät gelang es schließlich, das Seeschwalbenfloß aus seiner misslichen Lage zu befreien und landseitig zu lagern. Zum Einsatz kam hierbei der Ladekran der Fachgruppe Wassergefahren, welcher das Floß aus dem Uferbereich hob. Bereits beim Verankern der Brutflöße in 2014 hatte das Rintelner THW um Gruppenführer Stefan Frühmark geholfen. Büscher zeigt sich indes zuversichtlich, dass das Brutfloß bis zur Rückkehr der Flussseeschwalben Ende April wieder einsatzfähig ist.Foto: privat

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