1. Schlüsselübergabe auf besenreinem Boden

    Nichts als Leere: Ära am alten Feuerwehrstandort geht offiziell zu Ende / Historische Schätze und alte Erinnerungen

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    BAD NENNDORF (jl). Wohin der Blick auch wandert, die Augen entdecken nichts im alten Feuerwehrhaus. Wo einst der Fuhrpark stand, herrscht gähnende Leere. Der Boden: besenrein. "Vor einer Woche haben wir die letzten Sachen herausgeholt", erzählt Thomas Schweer. Darunter hätten sich nicht nur Müllreste, sondern mit einer alten Handlampe und Axt sowie einem alten Strahlrohr und Feuerlöscher auch historische Schätze getummelt. Auch die nostalgische Schlauchwaschmaschine bargen die Brandschützer aus dem Keller. Das Gerät sei zwar funktionsfähig, aber für den heutigen Einsatz nicht mehr zu gebrauchen, erzählt der Ortsbrandmeister weiter. Zudem brachten er und seine Kameraden Andenken an gefahrene Einsätze der vergangenen Jahre wie eine geplatzte Gasflasche aus ihrem alten ins neue Domizil neben dem Bahnhof. Die ganze Zeit klimpert er mit einem Schlüsselbund in seinen Händen. Denn gekommen ist er gemeinsam mit seinem Stellvertreter Thomas Hoffmeister, um an diesem Freitag vor Weihnachten die Schlüssel zu übergeben. Das habe er versprochen. Damit geht nach dem Umzug der Feuerwehr in ihre neue Wache die Ära am alten Standort offiziell zu Ende. Aus dem Jahre 1956 stammt das Gebäude hinter dem Rathaus -"das ist auf dem Dachboden nachzulesen", verrät Schweer. Ursprünglich sei es das Reich der Polizei gewesen, ehe die Brandschützer einzogen. 1985 folgte der Anbau der Fahrzeughalle. "Die durften wir noch mit ausschachten", erinnert sich der heutige Ortsbrandmeister. Foto: jl

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