1. Im Kurzgespräch Einblick in Berufsalltag gewinnen

    Berufsbildende Schule organisiert ein "berufliches Speed-Dating" für Schüler / Sich ein Bild über Berufsfelder machen

    Dieser Eintrag wird bereitsgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum

    LANDKREIS/STADTHAGEN (bb). Die Berufsschule Stadthagen (BBS) hat auch in diesem Jahr für Jugendliche weiterführender Schulen des Landkreises ein "berufliches Speed-Dating" organisiert. Die Teilnehmer erhielten dabei die Gelegenheit, sich im Kurzgespräch mit Auszubildenden ihr Bild über verschiedene Berufsfelder zu erweitern. Womit genau ist die Automobilkaufrau oder der Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs-, und Klimatechnik denn im Arbeitsalltag beschäftigt? Was stellt in der Ausbildung besondere Anforderungen, wann geht es überhaupt morgens los? Neuntklässler heimischer Schulen wie der IGS-Helpsen, der Oberschule am Schlosspark in Stadthagen und der IGS-Rodenberg erhielten beim "beruflichen Speed-Dating" der BBS die Möglichkeit, sich über solche Fragen im Gespräch mit Lehrlingen zu informieren. Insgesamt rund 300 Schüler nahmen aufgeteilt in Gruppen entsprechender Größe am "Speed-Dating" teil. Dabei warteten an insgesamt 22 Tischen jeweils zwei Auszubildende aus verschiedenen Berufen vom Maler über den Fachinformatiker, den Bankkaufmann bis hin zum Technischen Produktdesigner, um ihren jüngeren Gesprächspartner Auskunft zu erteilen. Jeweils fünf Minuten dauerte ein Gespräch, dann wechselten die Schüler an einen anderen Tisch, um Eindrücke zu einem anderen Ausbildungsgang zu gewinnen. So reihten sich für jeden fünf Durchgänge aneinander. Die beiden BBS-Lehrkräfte Torsten Brüggemann und Martina Flebbe erklärten, dass sich bei dem Austausch unter den jungen Leuten mit nur geringem Altersabstand ein ungezwungener, echter Dialog, oftmals im Plauderton entwickle. Es sei festzustellen, dass die Auszubildenden, die freiwillig teilnehmen, einerseits ihre Berufe engagiert verträten, andererseits einen realistischen Einblick in ihren Alltag gäben. Bezeichnend sei, dass viele, die einst als Schüler auf der anderen Seite des Tisches saßen, sich nun als Gesprächspartner zur Verfügung stellen würden. Aus eigener Erfahrung hätten sie das "Speed-Dating" als sinnvoll bewertet und würden nun ihrerseits Schülern diese ergänzende Möglichkeit zur Berufsorientierung bieten. Foto: bb

  2. Kommentare

    Bitte melden Sie sich an