1. Schwieriger Hinrunden-Abschluss

    Hannover 96 tritt Sonntag daheim gegen stabile Gäste aus Leverkusen an

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    HANNOVER (bb). Die letzte Partie vor der Winterpause bestreitet Hannover 96 am morgigen Sonntag im eigenen Stadion gegen die starken Gäste aus Leverkusen. Die "Roten" hoffen, nach dem Anpfiff um 15.30 Uhr die eigene Heimstärke ausspielen zu können und dem Favoriten Zählbares abzuknüpfen. Einfach wird das nicht. Die Leverkusener sind seit mehr als zehn Spieltagen unbesiegt. Trainer Heiko Herrlich hat Bayer eine zuvor selten erreichte Stabilität eingeimpft. Zuletzt setzte sich die Mannschaft mit 1:0 gegen Werder Bremen durch, hatte dabei jedoch durchaus die Chance, mehr Tore zu erzielen. Mittelstürmer Kevin Volland trifft zuverlässig. Im offensiven Mittelfeld bringen Akteure wie Leon Bailey und Julian Brandt sowohl Tempo als auch Kreativität ein. Spieler wie Lars und Sven Bender halten mit ihrer Zweikampfstärke die Balance. 96 konnte am Mittwoch in Berlin den zuvor errungenen wichtigen Sieg gegen Hoffenheim nicht veredeln. Hertha drehte nach dem Anpfiff munter auf, während sich die Hannoveraner schwer taten. Sie wurden in die Defensive gedrängt. Früh gingen die Berliner in Führung und blieben insgesamt wirkungsvoller und gefährlicher in ihren Vorstößen. Auch wenn 96 in einzelnen Aktionen ebenfalls zu Torchancen kam. Zwar befreiten sich die Hannoveraner zum Ende des Durchgangs etwas, Hertha erzielte jedoch kurz vor Pause des 2:0. Nach der Halbzeit legten die Hannoveraner zu gegen die passiver werdenden Berliner. Hertha-Torwart Rune Jarstein parierte allerdings mehrmals spektakulär. Beim Anschlusstreffer durch Ihlas Bebou sah der zuvor so starke Schlussmann dann etwas unglücklich aus. Hannover schnürte Berlin nun phasenweise ein, bot jedoch auch Räume zum Kontern. Den nutzten die Gastgeber und erhöhten in der Schlussphase auf den 3:1-Endstand. Die 96er zeigten einmal mehr Moral, richteten sich trotz des 0:2-Rückstands wieder auf und setzten den Berlinern zu. Zum Teil mangelte es jedoch an spielerischen Lösungen. Gegen Leverkusen wird Pirmin Schwegler nach Sperre zurückkehren. Oft gelingt es diesem, das Spiel von 96 aus dem defensiven Mittelfeld heraus zu strukturieren und gepflegte Offensivaktionen einzuleiten. So oder so, 96 muss einen sehr guten Tag erwischen, um den Leverkusenern gefährlich zu werden. Foto: archiv bb

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