1. Grüne stellen Antrag auf neue Aue-Brücke

    Bachverlauf entlang der Steinbeeke muss saniert werden / Verkehrsberuhigung im gesamten Bereich

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    REHREN. Die Auestraße in Rehren ist ausgebaut worden und schon während der Sanierungsarbeiten hatten zahlreiche Bürger gefragt, ob man nicht gleich die Auebrücke in Richtung Steinbeeke sanieren könne. Doch das scheiterte an den Zuständigkeiten. Für die Auestraße, eine Kreisstraße, ist die Gemeinde nicht zuständig gewesen, für die Auebrücke und die Steinbeeke allerdings schon.

    Jetzt hat die Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Anke Schmidt, einen Antrag an die Gemeinde Auetal gestellt, die Auebrücke zu erneuern und den Bachverlauf in der Steinbeeke zu sanieren. "Der derzeitige Zustand der Auebrücke im Bereich der Schulstraße und Steinbeeke stellt für Fußgänger und den Straßenverkehr eine nicht zu unterschätzende Gefahr dar", begründete Schmidt den Antrag. Die von der Gemeinde Auetal als Stützpfeiler eingebauten Holzbalken im Bereich des Bachverlauf in der Steinbeeke bis zum Wohnhaus Steinbeeke 1 seien inzwischen morsch. "In letzter Zeit ist immer wieder zu beobachten, dass Teile der Betonkante wegbrechen und in die Aue fallen", informierte Schmidt. Die Betonmauer, die der Aue als Bachverlauf diene, sei durch Verwitterung und Abnutzung und in Verbindung mit den morschen Holzbalken stark einsturzgefährdet. Zudem gebe es in diesem Bereich keinen Gehweg und bei beidseitigem Pkw-Verkehr müssten Fußgänger sowie Rollstuhl- oder Rollatorfahrer genau auf den einsturzgefährdeten Bereich ausweichen, um nicht überfahren zu werden. Des Weiteren sei die Festigkeit des dort angebrachten Geländers durch den baufälligen Beton nicht mehr gewährleistet, sodass auch hier die Sicherheit von fußläufigen Verkehrsteilnehmern nicht mehr ausreichen gewährleistet sei. "Bei der Schulstraße und bei der Steinbeeke handelt es sich um Gemeindestraßen, sodass die Sanierung in den Zuständigkeitsbereich der Gemeinde Auetal fällt", stellte Schmidt fest. Im Zuge der Sanierung sollte, laut der Grünen-Politikerin, eine Verkehrsberuhigung im Bereich Steinbeeke, Schul- und Auestraße beschlossen werden. "Der permanente Schwerlastverkehr, der durch die Umleitungen der Bundesautobahn 2 entsteht, und auch ständig verkehrsbehindernd parkende Kraftfahrzeuge stellen ein erhebliches Sicherheitsrisiko gerade im Bereich der Schulstraße dar", begründete Schmidt. Es sei außerdem nicht möglich, dass sich der Schwerlastverkehr, gerade im Bereich der Auebrücke, beidseitig begegne, ohne Schaden an der Straße zu verursachen. "Der genannte Bereich sollte daher zukünftig nur noch von Kraftfahrzeugen bis 3,5 Tonnen sowie für Zuliefer- und Anliegerverkehr befahrbar sein", so die Ratsfrau der Grünen, Schmidt. Außerdem sei zu gewährleisten, dass die bereits jetzt vorhandenen Halteverbotszonen regelmäßig vom Ordnungsamt überwacht werden.

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