RINTELN. (km). Am kommenden Mittwoch, dem 15. November, steht im Familienzentrum an der Ostertorstraße 2 ein Vortrag auf dem Programm: Franz-Josef Güster berichtet über "Depression im Kindes- und Jugendalter". Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Nach dem Vortrag besteht die Gelegenheit, in einer Diskussions- und Gesprächsrunde Fragen zu stellen, von eigenen Erfahrungen zu berichten und sich über Hilfen und Anlaufstellen beim Landkreis zu informieren.
Franz-Josef Güster ist Psychiater und ehemaliger Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes beim Landkreis. Der Mediziner hat jahrelange Erfahrung in der Arbeit mit psychisch erkrankten Kindern und Jugendlichen. An der Veranstaltung nehmen auch Ansprechpersonen des Kinderschutzbundes, des Schaumburger Bündnisses gegen Depression, des Betreuungsvereins Schaumburg, der Erziehungsberatungsstelle des Landkreises und der Selbsthilfegruppe "Sonnenschein" teil. Als Veranstalter lädt der Präventionsrat der Stadt Rinteln Schüler, Eltern, Lehrkräfte sowie alle am Thema Interessierten ein. Treffpunkt ist der Saal im ersten Obergeschoss des Familienzentrums. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Depression oder der sogenannte "Burnout" sind in den letzten Jahren als Formen psychischer Erkrankung bei Erwachsenen verstärkt in den Blick öffentlichen Interesses gerückt. Dass aber auch schon im Kindes- und Jugendalter Verhaltensweisen auftauchen können, die auf eine Depression hindeuten, ist bisher weniger bekannt. Franz-Josef Güster wird in seinem Vortrag auf Symptome hinweisen, die im Rahmen einer Differenzialdiagnose Rückschlüsse auf eine Depression zulassen. Durch die Veranstaltung soll außerdem deutlich werden, wohin sich Betroffene, Angehörige und Lehrkräfte wenden können, die Fragen zum Thema Depression haben oder die sich um Kinder und Jugendliche Sorgen machen.
