Hannover (afk). Mit einem gemeinsamen Besuch des Präsidenten der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, ist der Sprecher der von den SuedLink-Trassenplanungen betroffenen Landkreise und Kommunen, der Landrat des Kreises Hameln-Pyrmont, Tjark Bartels, hoch zufrieden. "Das Land Niedersachsen nimmt eine Vorreiterstellung in Sachen Netzausbau ein. Wir sind froh, dass sowohl unsere Stellungnahme zu den Verfahren, als auch die Forderung nach einer Erdverkabelung Unterstützung gefunden haben", stellt Bartels fest.
Er berichtete aus dem Gespräch, dass der Ministerpräsident seine Unterstützung der Energiewende und auch die Notwendigkeit des Netzausbaus und des SuedLinks klar bekräftigt habe. Gleichzeitig müsse dies in einer Form geschehen, die Mensch und Landschaft möglichst wenig Schaden zufüge. Der Präsident der Bundesnetzagentur berichtete, dass Netzbetreiber TenneT auf Anforderung der Bundesnetzagentur nunmehr den gesamten Suchraum Segmentweise neu bewertet. Er bestätigte, dass es derzeit keine Aussage dazu geben könne, welche Trasse am Ende in dem erneuerten Antrag von TenneT den Vorzug bekäme. Dies hinge von der Bewertung durch TenneT ab. "Die Zahl der Betroffenen hat sich deutlich erhöht. Es ist offen, welcher Trassenverlauf am Ende im Vordergrund steht", ist für Bartels das deutliche Ergebnis. Die sei im Wesentlichen auf die Intervention der Zusammenarbeit der Landkreise zurückzuführen. Schließlich habe die Bundesnetzagentur die Argumentation der Landkreise in weiten Teilen aufgenommen. Mit der Bundesnetzagentur vereinbarte Landrat Bartels eine Fortsetzung des engen Dialoges.
