1. 1,3 Millionen Euro weniger

    Mittel für Schaumburger Jobcenter um 14 Prozent gekürzt

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    LANDKREIS (hb/m). "Bundesministerin von der Leyen beschneidet mit ihrer Politik die Lebenschancen von Menschen vor Ort", stellt der Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy (SPD) in einer Presseerklärung fest. Es sei fatal, in welchem Umfang die Ministerin die Mittel für aktive Arbeitsmarktpolitik zusammengestrichen habe. Standen dem Schaumburger Jobcenter im Jahr 2010 noch insgesamt 9,2 Millionen Euro für Arbeitsmarktpolitik zur Verfügung, so sind es in 2011 nur 7,9 Millionen Euro. Das entspricht einer Kürzung der Mittel um 14 Prozent.

    "In Schaumburg fehlt jetzt Geld für dringend erforderliche Weiterbildungs-, Qualifizierungs- und Umschulungsmaßnahmen und für öffentlich geförderte Beschäftigung", so Edathy. Dies beeinträchtige insbesondere die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen. "Die Bundesregierung sollte eigentlich wissen, dass ein gutes und intensives Fallmanagement zentral ist, um gerade Langzeitarbeitslose wieder erfolgreich in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu bringen", ergänzt der Abgeordnete. Gerade bei sinkender Arbeitslosigkeit sei es ein Gebot der Stunde, die diesbezüglichen Aktivitäten eher zu intensivieren als sie zu reduzieren.

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