LANDKREIS (mh). Auch in diesem Jahr ist die Arbeitslosenzahl im Schaumburger Land dem allgemeinen Trend folgend gesunken, das hat die zuständige Agentur für Arbeit Hameln bekannt gegeben. Im Gesamtbereich der Arbeitsagentur Hameln – dazu gehören die Geschäftsstellen Stadthagen, Rinteln, Hameln, Springe, Bad Pyrmont und Holzminden – sind 16 830 Menschen arbeitslos gemeldet, das sind 675 weniger als noch im März. Die Quote hat sich damit um 0,3 Prozentpunkte auf 8,4 Prozent verringert. Insbesondere in den Außenberufen und im Touristikbereich belebte sich der Arbeitsmarkt saisonal bedingt. "Die Frühjahrsbelebung setzt sich fort", kommentiert Ursula Rose, Vorsitzende der Geschäftsführung der Hamelner Arbeitsagentur die Zahlen. "Noch vor den Osterferien wurden Einstellungen in nennenswerten Umfang realisiert", so Ursula Rose weiter. Niedersachsenweit liegt die Arbeitslosenquote bei 7 Prozent. Im Bereich der Geschäftsstelle Stadthagen beträgt die Quote 7,7 Prozent, 4602 Menschen sind arbeitslos gemeldet. Im Bereich der Geschäftsstelle Rinteln liegt die Quote bei 9,6 Prozent, hier sind 1875 Menschen arbeitslos gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Quote in beiden Gebieten verringert, in Stadthagen waren im Vorjahr 456 Arbeitslose mehr gemeldet, in Rinteln waren es 197 Menschen mehr. Bei den gemeldeten Arbeitsstellen ist ein Plus gegenüber dem Vormonat März zu verzeichnen. 1207 Stellen wurden im Bereich der Agentur für Arbeit Hameln gemeldet, 257 mehr als im Vormonat. Im Bereich Stadthagen stehen 574 und im Bereich Rinteln 254 freie Stellen zur Verfügung. "Die Unternehmen rechnen also mit einer stabilen Konjunktur. Das zeigt sich auch in dem Zuwachs an gemeldeten Ausbildungsstellen", sagt die Agenturchefin Ursula Rose. Seit Oktober des vergangenen Jahres wurden 2032 Ausbildungsstellen gemeldet, das sind zwar mehr, als noch im Vorjahreszeitraum, allerdings stehen dem 2509 Jugendlichen gegenüber, die einen Ausbildungsplatz suchen. Dennoch appelliert Ursula Rose in diesem Zusammenhang an die Jugendlichen. "Die Aussichten auf eine Lehrstelle sind viel besser, als manch einer vielleicht denkt. Den Ausbildungsplatzwunsch auf die lange Bank zu schieben, ist die falsche Strategie. Es macht Sinn, sich bei der Berufsberatung nach den Chancen für dieses Jahr zu erkundigen. Mit professioneller Unterstützung kann ich meine individuellen Möglichkeiten ausloten und bekomme gleich Ausbildungsstellen an die Hand, um die ich mich bewerben kann", rät sie den Berufseinsteigern.
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Arbeitslosenzahlen sinken zum Frühjahr
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