1. Anti-Atom-Bündnis will AKW Grohnde umzingeln

    Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum

    STADTHAGEN (em). Das Anti-Atom-Bündnis Schaumburg lädt zur nächsten Mahnwache ein, die vor Ostern am Montag, dem 18. April, um 18 Uhr auf den Marktplätzen in Stadthagen und Bückeburg stattfindet. Am Ostermontag können sich alle Interessierten an der Protestaktion beteiligen, die um 12.30 Uhr am AKW Grohnde stattfindet.

    Das Schaumburger Bündnis organisiert dafür einen Bus nach Emmerthal. Abfahrt ist um 10.25 Uhr in Bad Nenndorf, die Route nimmt Mitreisende in Stadthagen, Obernkirchen, Bückeburg und Rinteln auf. Ankunft in Emmerthal ist gegen 12.10 Uhr. Anmeldungen für die Bus-Tour an folgende E-Mail-Adresse: 12.30 Uhr, ab 14 Uhr soll das AKW Grohnde umzingelt werden. Die Schaumburger Aktionen stehen im Rahmen der bundesweiten Kampagne >.ausgestrahlt - Gemeinsam gegen Atomenergie< (www.ausgestrahlt.de). Sie sind eine Gelegenheit im öffentlichen Raum, die Betroffenheit über die Nuklearkatastrophe in Japan und das Mitgefühl für die Zivilbevölkerung dort zum Ausdruck zu bringen. Gleichzeitig seien die Mahnwachen ein Zeichen für den festen Willen, gemeinsam dafür zu streiten, dass die Atomkraftwerke in der Bundesrepublik endlich stillgelegt werden, so Klaus Gewecke vom Naturschutzbund. Eine große regionale Aktion wird direkt am AKW Grohnde vorbereitet. Zu der Protestaktion "Bundesweit für den Atomausstieg!", die auch an elf weiteren Nuklear-Standorten vorbereitet wird, werden mehrere Hunderttausend Menschen erwartet. Es könnte die größte Protestaktion in der Geschichte der Anti-AKW-Bewegung der Bundesrepublik werden.

    Mehr Informationen im Internet auf www.altepolizei.de, Anti-Atom-Bündnis. Die Oster-Proteste erinnern auch an die Reaktor-Katastrophe in Tschernobyl im April 1968 vor genau 25 Jahren (www.tschernobyl25.de).

  2. Kommentare

    Bitte melden Sie sich an