1. Auf den hiesigen Straßen kracht es seit einigen Jahren immer öfter

    Unfallträchtig die Kreuzung "Drei Steine" / Insgesamt 16 Schwerverletzte

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    BAD NENNDORF (Ka). Das Polizei-Kommissariat mit dem Leiter Michael-Andreas Meier und der Leiter Streifendienst, Gerhard Schönemann, legten in einemPressegesprächh die Verkehrsunfallstatistik 2010 vor. Die Gesamtzahl an Verkehrsunfällen hat im Gegensatz zu den Vorjahren zugenommen. Bewegte sich das Unfall-Aufkommen in den Jahren 2008 und 2009 bei 620 bzw. 616 Fällen, wurden im vergangenen Jahr 664 Verkehrsunfälle zu Protokoll genommen. Darunter Verkehrsunfälle mit 128 Personenschäden, die mit 112 Leichtverletzte und 16 Schwerverletzten auszumachen waren. Im Jahr 2010 wurden fünf Verkehrstote beziffert. Ein leichter Rückgang ist beim Fahren unter Alkohol zu verzeichnen. Die Vorgaben der Vorjahre flachen von 46 im Jahr 2008 auf 44 im Jahr 2009 auf den aktuellen Stand im Jahr 2010 mit 39 ab. Diese Zahlen wurden bei der allgemeinen Verkehrskontrolle und bei Auffälligkeiten im Straßenverkehr ohne Unfallgeschehen registriert. Die Fahrten unter Alkohol mit Unfallfolge ist auf 18 angewachsen. Schönemann wies darauf hin, dass ein "nüchterner" Trend bei jungen Autofahrern in Fahrgemeinschaften auszumachen ist. Es wird sich an die vorherige interne Absprache, wer das Kraftfahrzeug von der Disco heimfährt, im höheren Maße gehalten. Fahrten unter Drogen haben hingegen zugenommen. Die Zahl ist von 16 auf 20 angewachsen, drei Fahrten endeten mit einem Verkehrsunfall. Die verzeichneten Unfälle mit Fahrerflucht wurden mit 173 beziffert, darunter sechs mit Personenschaden. Die Aufklärungsrate liegt bei 50 Prozent. Jede zweite Flucht-Straftat konnte erfolgreich geahndet werden. Damit nimmt der Inspektionsbereich eine Spitzenreiterfunktion ein. Als unfallträchtiger Standort wird die Kreuzung "Drei Steine" an der B 65 benannt. Mit 30.000 Fahrzeugen am Tag ist die Kreuzung mit 11 Unfällen verzeichnet. Es handelt sich auf dem zweit stärksten befahrenen Unfall-Knotenpunkt in Schaumburg zumeist um Auffahrunfälle. Foto: ka

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