1. Leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit

    Arbeitslosenquote bei 8,5 Prozent / Situation im Vorjahresvergleich verbessert

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    LANDKREIS (mh). Im Schaumburger Land ist die Arbeitslosigkeit im Februar leicht gestiegen. Das hat die zuständige Agentur für Arbeit Hameln diese Woche mitgeteilt. Demnach waren im Februar im Kreis Schaumburg 6 705 Menschen ohne Arbeit, 63 mehr als im Januar. Die Schaumburger Arbeitslosenquote betrug im Februar damit 8,5 Prozent, ein Plus von 0,1 Prozent. Im Vergleich zu den Vorjahreszahlen hat sich die Situation auf dem Schaumburger Arbeitsmarkt dennoch ein wenig entspannt. Im Februar 2010 lag die Quote in Schaumburg noch bei 11,4 Prozent. Im gesamten Bezirk der Agentur für Arbeit Hameln, zu dem neben den Geschäftsstellen Rinteln und Stadthagen noch Hameln, Bad Pyrmont, Springe und Holzminden gehören, sieht der Trend besser aus. Hier ist die Zahl der arbeitslosen Arbeitnehmer gesunken. Im Vergleich zum Januar diesen Jahres waren 291 Menschen weniger arbeitslos gemeldet, insgesamt waren 17 833 Menschen ohne Arbeit. Für den gesamten Agenturbezirk sank die Arbeitslosenquote damit auf 8,9 Prozent. Es ist der niedrigste Stand der Arbeitslosigkeit im Agenturbezirk Hameln in einem Februar seit 1993. Nach Ende der Frostperiode haben Betriebe im Baugewerbe, im Gartenbaubereich und in der Hotel- und Gaststättenbranche ihre Arbeit wieder aufgenommen und Arbeitskräfte eingestellt. Hiervon profitierten in erster Linie die arbeitssuchenden Männer. Aktuell signalisieren die Betriebe wieder Einstellungsbereitschaft. Im Kreis Schaumburg sind derzeit 636 freie Arbeitsstellen gemeldet. Großen Bedarf meldet die Zeitarbeit, etwa jede dritte gemeldete Arbeitsstelle am ersten Arbeitsmarkt kommt aus dieser Branche. Aber auch im Handel, im Bausektor, in der Gastronomie oder im Gesundheitssektor werden aktuell zahlreiche Mitarbeiter gesucht. "Der positive Trend auf dem Arbeitsmarkt scheint sich auch in diesem Jahr fortzusetzen", kommentiert Ursula Rose, Vorsitzende der Geschäftsführung der Arbeitsagentur Hameln die aktuellen Zahlen. "In Hinblick auf die beginnende Frühjahrsbelebung und steigende Fachkräftebedarfe empfehle ich Arbeitgebern, auch die Potentiale zum Beispiel von älteren Mitarbeitern zu nutzen oder die Anforderungen anzupassen."

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