LANDKREIS (em). Am vergangenen Wochenende ist im Rahmen der Haushaltsberatungen der CDU-Kreistagsfraktion auch das wichtige Thema der Einrichtung einer gemeinsamen Rettungsleitstelle der Landkreise Schaumburg und Nienburg zur Sprache gekommen, wie die CDU nun mitteilt.
Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit beabsichtigen die Landkreise Nienburg und Schaumburg die Zusammenführung ihrer Rettungsleitstellen in Stadthagen sowie im Gegenzug die Zusammenlegung der Rechnungsprüfungsämter beider Landkreise in Nienburg.
Das neueste Gutachten zur Zusammenlegung von Rettungsleitstellen hätte erneut bestätigt, dass die "kleine Lösung" einer Kooperation der Landkreise Schaumburg und Nienburg ebenso realisierbar sei wie die "große Lösung" in Hameln mit den Landkreisen Hameln-Pyrmont, Holzminden, Nienburg und Schaumburg, für die ein Angebot aus Hameln vorliegt. CDU Fraktionsvorsitzender Gunter Feuerbach betonte jedoch, dass das Gutachten "die kleine Lösung mit Nienburg für uns und unsere nördlichen Nachbarn eindeutig als die kostengünstigere Variante" darstellt. Es wird daher erwartet, dass der Kreistag Nienburg in seiner Sitzung am 4. April diese Leitstellenlösung mit Standort Stadthagen beschließen wird.
"Auch wir Schaumburger sollten unmittelbar nach der Entscheidung in Nienburg auf einer außerordentlichen Kreistagssitzung die Einrichtung der gemeinsamen Rettungsleitstelle Schaumburg/Nienburg in Stadthagen beschließen", sagte Kreistagsabgeordnete Petra Ritter. "Mit diesem Schritt möchte die Schaumburger CDU-Kreistagsfraktion", laut deren Pressesprecher Torben Sven Schmidt, "die sinnvolle und für die Bürger, Feuerwehren und sonstigen Rettungsdienste beste Lösung möglichst frühzeitig auf rechtlich sichere Füße stellen."