LANDKREIS (em). In einer Pressemitteilung informiert die Abfallwirtschaft Schaumburg über die richtige Müllentsorgung bei Frost.
Bei Minustemperaturen seien die Mitarbeiter, der von der Abfallwirtschaftsgesellschaft Landkreis Schaumburg mbH (Aws) beauftragten Entsorgungsunternehmen sowie die Schaumburger Bürger in besonderer Weise gefordert. Nach dem letzten Jahrhundert- stehe laut Wettervorhersage ein Jahrtausendwinter an. Rauhreif und die ersten Schneeflocken kündigen die vierte Jahreszeit an. Feuchte Abfälle in Biotonnen und Restabfallbehältern neigen bei Temperaturen um Null Grad Celsius dazu, an den Tonnenwänden anzufrieren.
Die Behälter können dann trotz mehrmaligem Anschlagen gar nicht oder nur teilweise geleert werden. Um dies zu verhindern, sei die Aws auf die aktive Mithilfe der jeweiligen Nutzer angewiesen. Beispielsweise Windeln frieren nicht an der Tonnenwand fest, wenn sie in Kunststoffsäcken verpackt im Behälter landen. Plastikbeutel und kompostierbare Folienbeutel sind in Biotonnen allerdings unzulässig. Vor der Abfuhr solle in diesem Fall der gefrorene Inhalt mit einem Spaten gelöst sein, dies sichere die Leerung.
Glatte Straßen, die früh morgens noch nicht gestreut oder geräumt seien, können für die Fahrer der Müllfahrzeuge ein gefährliches Hindernis darstellen. Die Fahrzeuge seien sehr schwer und kommen schneller als normale Pkws ins Rutschen. Um Beschädigungen oder gar Unfälle zu vermeiden, könne nicht ausgeschlossen werden, dass betroffene Straßen gar nicht oder nur zum Teil befahren werden. Die Aws sei bemüht, in solchen Fällen individuelle Lösungen für die jeweilige Abfuhrproblematik zu finden.
Auf www.aws-schaumburg.de können kurzfristig Informationen zu witterungsbedingten Änderungen der Abfuhr eingesehen werden. Die Aws-Kundenberatung gibt ebenfalls Auskünfte.