BÜCKEBURG (kk). Die Zukunft startet im Januar: Vom Donnerstag, dem 6. bis Sonntag, dem 9. Januar findet die "Zukunftskonferenz" der Landeskirche Schaumburg-Lippe im Kloster Loccum statt. Sie bildet den Auftakt zu eine Projekt, das die Frage stellt, "auf welche Ziele und welche Prozesse die Landeskirche künftig ihre Aufmerksamkeit richtet", heißt es in einer Pressemitteilung der Landeskirche. Rund 60 Teilnehmer aus dem kirchlichen und gesellschaftlichen Lebens sollen eingeladen werden. Landesbischof Dr. Karl-Hinrich Manzke bedankte sich zum Auftakt der Herbstsynode bei den Mitgliedern, seiner Initiative gefolgt zu sein und die Frage nach dem Wachstum und der Zukunft der Landeskirche "gründlich" zu stellen. "Wie können und sollen wir eine Landeskirche sein und noch mehr werden, damit es in ihr herzliche Freude bereitet, mitzuarbeiten; wie das Positive weiterentwickeln – möglicherweise auf Überholtes abschneiden- und wo sind wir als Kirche neu gefordert, um Menschen neu zu gewinnen?" Nur eine Kirche, die an ihrer Freude an der eigenen Arbeit und an dem Auftrag wachsen wolle, sei eine Kirche die attraktiv und ausstrahlend sei. Ziel sind laut Manzke die Menschen, "die möglicherweise jetzt noch gar nicht wissen, wie schön es ist, in ihr mitzuarbeiten." Der Hildesheimer Professor für angewandte Organisationspädagogik, Dr. Herbert Asselmeyer, erläuterte den Synodalen während der Herbsttagung in Bückeburg den "Fahrplan" für das Zukunftsprojekt. Asselmeyer habe bereits einige Projekte der Organisationsentwicklung im kirchlichen Raum begleitet, so Pressesprecher Josef Kalkusch in einer Mitteilung. Er habe der Synode Mut gemacht, sich auf den eingeschlagenen Weg einzulassen. Ziel des Projektes sei es, Formen des Zusammenwirkens in der Landskirche nachhaltig zu unterstützen. Rund ein Jahr und drei Monate bilden den zeitlichen Rahmen des Zukunftsprojektes. Nach der Auftaktkonferenz sollen sich bereits erste Schwerpunkte
herauskristallisieren.