1. Alarm für die Feuerwehr nach Verpuffung einer Gasheizung

    Realistische Unfalldarstellung der Verletzten durch das Deutsche Rote Kreuz

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    TODENMANN (ste). Als jetzt in Todenmann die Aktiven der Ortswehr zu einer "Verpuffung im Gebäude Bleekebrink 4" alarmiert wurden, ahnten die Feuerwehrleute nicht, welche realistische Darstellung der angenommenen Verletzungen sie erwartete. In der Sporthalle, die Grundschule und einer Mietwohnung sollten sich nach ersten Lageinformationen noch einige verletzte Person befinden, die sich nach Wartungsarbeiten an der Gasheizung und einer anschließenden Verpuffung in unterschiedlichen Notlagen befanden. Vor besondere Herausforderungen wurde die Wehr gestellt, da das gesamte Gebäude verqualmt war.

    Ortsbrandmeister Rolf Marchlewski entschied sich daher, neben dem Rettungsdienst auch die Ortsfeuerwehr Rinteln und die Löschgruppe Eisbergen zu alarmieren.

    In einer zweiten Alarmierung wurde die Werkfeuerwehr Lebenshilfe mit ihrer Drehleiter und dem Tanklöschfahrzeug um Mithilfe gebeten. Fünf Trupps gingen dann unter Atemschutz zur Menschenrettung und zum Innenangriff vor und fanden sechs Personen vor, deren Verletzungen nahe an der Realität dargestellt waren. Da schauten Glasscherben aus einer Hand heraus, eine Kopfplatzwunde sah durchaus tief aus und Verbrennungen waren großflächig an Armen dargestellt. Alles eine Leistung der "Realistischen Unfalldarstellung des DRK", die entsprechende Mittel und Erfahrungen für solche Darstellungen besitzen.

    Über Drehleiter musste dann noch eine Bewohnerin der Mietwohnung vom Flachdach mittels einer Trage gerettet werden und die Ortsfeuerwehr Todenmann selbst stellte die Wasserversorgung für den Erstangriff sicher. Die Löschgruppe Eisbergen baute von der Nelkenstraße aus eine Wasserversorgung zur Drehleiter der Lebenshilfe auf, damit der Außenangriff zur Brandbekämpfung durchgeführt werden konnte. Für die Ortswehr eine Jahresabschlussübung mit großen Herausforderungen. Marchlewski konnte am Ende aber zufrieden sein mit dem Verlauf, der zum einen die gute Zusammenarbeit mit den anderen eingesetzten Wehren unterstrich und zum anderen den hohen Ausbildungsstand der eigenen Aktiven eindrucksvoll darstellte.

    Foto: privat

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