LANDKREIS (wa). Um Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu helfen hat der evangelisch-lutherische Kirchenkreis der Grafschaft Schaumburg eine Diakoniestiftung ins Leben gerufen. Unterstützt wird das Projekt von der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover.
Die Krankenkasse zahlt einer alten Dame den benötigen Rollator nicht, der Asylbewerber kann sich von seinem Taschengeld keine Winterbekleidung leisten, ein Schüler kann aus Geldnot der Eltern nicht am Schulausflug teilnehmen: Der Kirchenkreis zwischen Hessisch Oldendorf, Rinteln und Bad Nenndorf hat es sich zur Aufgabe gemacht, hilfsbedürftige Menschen aller Altersgruppen mit Beratung und Begleitung zu unterstützen.
Jeder Mensch solle eigenständig, selbstbewusst und dem Alter entsprechend am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Die drei Förderschwerpunkte nennen sich: "Einzelfallhilfe", "Hilfe zur Selbsthilfe" sowie "Hilfe für Familien und ihre Kinder durch Bildungsarbeit". Dazu gehört beispielsweise das Projekt "Auskommen mit wenig Einkommen" bei dem Menschen den Umgang mit Geld erlernen. Oder
"Hol(l)ydas" im Auetal, ein Bildungs- und Freizeitangebot für Kinder aus vielfach mittellosen Familien.
Die Diakoniestiftung benötigt Hilfe aus der Bevölkerung um diese Projekte finanzieren zu können. Daher bittet der Kirchenkreis um Zustiftungen und Spenden.
Dabei könne selbst entschieden werden, in welche Unterstützung das gespendete Geld fließe.
Eine Übersicht aktueller Projekte schickt der Kirchenkreis auf Anfrage zu. Das Stiftungskonto des Kirchenkreises: Sparkasse Schaumburg, Bankleitzahl: 255 514 80, Konto-Nr.: 510 346 166, Stichwort: Diakoniestiftung, Verwendungszweck: "Zustiftung" oder "Spende". Weitere Informationen erteilt Superintendent An-
dreas Kühne-Glaser unter Telefon 05751/5266.