LANDKREIS (em). Das Jubiläums-projekt "Schaumburger Friede" war ein voller Erfolg. Deshalb haben die Schaumburger Landschaft als Projektträger, das Organisationsteam, allen voran Ralf Mahnert, und nicht zuletzt der Landrat den Beteiligten ihren Dank ausgedrückt, die dafür gesorgt haben, dass der Schaumburger Friede ein so großer Erfolg werden konnte.
"Zu danken ist den Organisationsteams in den Orten, den unzähligen ehrenamtlichen Gruppen, die mit großem Engagement ein herrliches Programm auf die Beine gestellt haben, den Kindergärten und Schulen, die mit großer Kreativität ihre Beiträge geleistet haben und damit die eigentlichen Helden dieser Tour waren," heißt es in einer Pressemitteilung. Eine Rap-Einlage in Rodenberg, eine Schnapsverkostung in Oelbergen, die Prüfung der Kirchenbücher in Heuerßen oder Schmieden am Eisenhammer in Exten - dieses seien nur einige exemplarische Beispiele, was mit Engagement vor Ort auf die Beine gestellt wurde. In Zusammenarbeit mit engagierten Theaterpädagogen haben Chöre, Kapellen, Laienspielgruppen und viele andere dem Spiel erst Leben eingehaucht.
Es habe viele weitere Menschen gegeben, die zum Erfolg beigetragen hätten: Landwirte haben ihren Hof für eine Pause des Trosses zur Verfügung gestellt und herrliche Anwesen wurden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Sie haben dafür gesorgt, dass ein wunderschönes Bild von Schaumburg auch nach außen getragen werden konnte.
Auch die beteiligten Behörden haben mit unbürokratischem Vorgehen dafür gesorgt, dass vieles kurzfristig und reibungslos möglich war. Feuerwehren haben, in der zweiten Wochenhälfte sogar unter dem Eindruck des Hochwassers, mit großem Einsatz zur Sicherung der Tour beigetragen und in vielen Orten das Programm mit eigenen Beiträgen belebt. Die Polizei hat mit einer perfekten Begleitung sichergestellt, dass die Tour sicher von statten ging.
Schauspieler, Landsknechte, Marketenderinnen, Musiker, Reiter und Kutscher haben wirklich alles gegeben, um den Programmen in den Orten gerecht zu werden. Kostümbildnerinnen, Garderobieren, Bühnenbau, und viele Andere, sie alle haben teilweise die Nächte durchgearbeitet, um am nächsten Tag alles wieder an den Start zu bringen.
Auch die Tour selbst hatte ihre Helfer, die in den Orten geschaut haben, ob alles passte. Letztlich ermöglicht haben die Veranstaltung allerdings die Sponsoren, allen voran die niedersächsische Sparkassenstiftung und die Sparkasse Schaumburg, aber auch die VGH-Stiftung, die Klosterkammer Hannover sowie das Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Im Ergebnis ist eine Veranstaltung herausgekommen, die dem Schaumburger Land noch lange in Erinnerung bleiben wird: ein soziokulturelles Ereignis im besten Sinne, weil nicht einige für viele gespielt haben, sondern sehr viele daran beteiligt waren, die sich und ihrem Umfeld eine große Freude bereitet haben.