LANDKREIS (wa). Um im Winter wenig Energie unnötig zu verheizen, sollten regelmäßig Heizkörper im Sommer gewartet werden.
Es wird empfohlen, die Heizkörper zu lackieren. Der Lack wird dabei dünn auf den kalten Heizkörper aufgetragen. Ist dieser warm, trocknet der Lack zu schnell und es entsteht eine unregelmäßige Oberfläche.
Zu dick aufgetragen mindert der Lack die Wärmeleitfähigkeit der Heizung.
Im Dauerbetrieb würden Luftblasen im Heizkörper zu echten Energiefressern. Vor Beginn der kalten Jahreszeit die Heizkörper entlüften. Wer schon im Sommer die Ventile öffnet und die Luft ablässt, könne im Winter bares Geld sparen. Der Austausch einer veralteten Heizanlage gegen ein effizienteres Modell ist von Vorteil.
Mit der Erdgas-Brennwerttechnik steht laut der Initiative Erdgas pro Umwelt hierfür eine klimaschonende und bewährte Technologie zur Verfügung.Fußbodenheizungen bergen ein großes Energiesparpotenzial.
Noch verfüge lediglich die Hälfte der zwei Millionen zwischen 1989 und 2003 installierten Warmwasser-Fußbodenheizungen über eine raumweise Temperaturregelung.
Die Heizungsanlagenverordnung sieht diese Technik seit 1994 für alle Anlagen vor. Wer seine Fußbodenheizung nachrüsten möchte, dem bietet das Einzelraumregelsystem eine erhebliche Heizkostenersparnis.
Mit geringem Aufwand sei der Einbau einer Funksteuerung verbunden, die ohne eine Verbindung zwischen Reglern und Empfängern auskommt. Durch die Nachrüstung lassen sich laut einer Studie Heizkosten in Höhe von bis zu 464 Euro jährlich einsparen. Hohes Sparpotenzial biete ebenso der Austausch des alten Heizkessels gegen eine Erdgas-Brennwertheizung. Er steigere die Energieeffizienz und spart so Heizkosten ein.