LANDKREIS (em). Überhöhte Geschwindigkeit ist nach wie vor die häufigste Ursache für Verkehrsunfälle mit Getöteten und Schwerverletzten. Bei zeitgleichen Großkontrollen im Rahmen einer europaweiten Kampagne gingen der Polizei in Niedersachsen zwischen dem 26. April und dem 2. Mai insgesamt 8.889 Verkehrsteilnehmer ins Netz, die die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten hatten. In 362 Fällen müssen die Fahrzeugführer mit einem Fahrverbot rechnen. 156-mal waren Lkw-Fahrer zu schnell unterwegs, in 154 Fällen registrierten die Polizisten Geschwindigkeitsverstöße von Kradfahrern. Insgesamt 1.192-mal ahndeten die Beamten die Nichteinhaltung des Sicherheitsabstandes - davon in 195 Fällen bei Lkw-Fahrern. Gegen 81 Verkehrsteilnehmer leiteten die Polizisten Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen falschen oder unzulässigen Überholens ein. Bei 16 kontrollierten Fahrzeugführern stellten die Beamten Alkoholeinfluss fest, 35 Verkehrsteilnehmer verfügten über keine Fahrerlaubnis. Insgesamt haben 1.119 Polizeibeamte bei der einwöchigen Aktion in Niedersachsen 69.388 Fahrzeuge kontrolliert und 41 Straf- sowie 10.540 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
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Polizei stoppt Verkehrssünder
Europaweite Kontrollen durchgeführt
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