LANDKREIS (ih). Im Schaumburger Land sind die Arbeitslosenzahlen im Februar gestiegen. In der Geschäftsstelle Rinteln der Agentur für Arbeit waren im Fe-bruar 11,2 Prozent arbeitslos gemeldet. Im Vormonat waren es 11 Prozent. Auch die Geschäftsstelle Stadthagen verzeichnet im Februar einen Anstieg um 0,2 Prozent auf 8,9 Prozent. Die Situation im Weserbergland ist nach wie vor ungünstiger als im Bundesland Niedersachsen mit einer Quote von 8,4 Prozent, teilt die Arbeitsagentur Hameln im monatlichen Arbeitsmarktbericht mit.
Dahinter verbergen sich 19.728 Frauen und Männer in allen Geschäftsstellen der Arbeitsagentur Hameln und den Jobcentern. 198 mehr als im Januar und 689 mehr als vor einem Jahr. "Der anhaltend strenge Winter verzögert eine belebende Dynamik auf dem Arbeitsmarkt" so Ursula Rose, Geschäftsführerin der Agentur für Arbeit Hameln die Entwicklung. "Die Nutzung der Kurzarbeit ist im Agenturbezirk Hameln mit rund 5.100 betroffenen Personen weiter signifikant hoch. Inzwischen nehmen auch viele vom Auftragsmangel betroffene Kleinbetriebe das Instrument in Anspruch. Einige größere Unternehmen konnten die Kurzarbeit für ihre Arbeitnehmer aber zwischenzeitlich wieder beenden. In anderen Bereichen zeichnen sich allerdings auch Entlassungen ab." Die Anzahl der jüngeren Erwerbslosen unter 25 Jahren ist gegenüber dem Vormonat noch einmal deutlich gestiegen: Deren Anzahl lag mit 2.139 um 139 höher als im Vormonat Januar. Eine Ursache ist das Ende betrieblicher Ausbildungen mit der Winter-Abschlussprüfung. Viele Jugendliche sind danach lediglich mit kurzer zeitlicher Befristung weiterbeschäftigt worden. Die Anzahl der arbeitslosen jungen Erwachsenen ist um 113 höher als im Februar des vergangenen Jahres.