1. Frühjahrsputz im Landeskirchenamt

    Interne Aufgabenanalyse / Externes Institut soll Ergebnis prüfen

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    BÜCKEBURG (ih). Die Landeskirche Schaumburg-Lippe räumt derzeit so richtig auf. Aufgrund der sich zuspitzenden finanziellen Situation in den kommenden Jahren wird neben den Pfarrstellen aus das Landeskirchenamt selbst unter die Lupe genommen. In der derzeitigen Verfassung sind drei Personen festgeschrieben, die zur Führung der Landeskirche notwendig sind.

    Neben dem Kirchenamtspräsidenten und dem Landesbischof ist eine dritte Person erforderlich. Letztere sollte ursprünglich den Bischof entlasten. Es habe aufgrund der Aufgabenfülle die Notwendigkeit bestanden, im theologischen Bereich zu zweit zu arbeiten, erklärte der amtierende Bischof Dr. Karl-Hinrich Manzke.

    Nun wird eine interne Aufgabenanalyse zeigen, welche Tätigkeiten im Landeskirchenamt tatsächlich anfallen. Die hausinterne Selbstanalyse soll bis zur Frühjahrssynode vorliegen und zeigen, ob weiterhin drei Abteilungen notwendig sind. Ein externes Institut soll dann beauftragt werden, diese Analyse zu prüfen und gegebenenfalls auf Schwachstellen hinzuweisen.

    Manzke selbst sieht nach seinen ersten Wochen im Amt, dass die Repräsentationsaufgaben nach außen aufgeteilt werden müssten. Denn nur wer beispielsweise in der EKD oder der Konföderation vertreten sei, könne auch mitgestalten. Für den Landesbischof bedeutet das konkret, dass er viel unterwegs wäre. Sein Eindruck sei aber, dass die Gemeindeglieder von ihrem Landesbischof eine Leitung nach innen in stärkerem Maße erwarten als bisher. Daher sei eine Vertretung nach außen wichtig. Diese könne aber auch unterhalb des Verfassungsranges erfolgen, so Manzke. Am 29. Mai findet die nächste Tagung der Synode der Landeskirche Schaumburg-Lippe statt. Dann werden die Mitglieder sehen, was der Frühjahrsputz im Landeskirchenamt aus den Ecken, Schränken und Kisten hervorgebracht hat.

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