LANDKREIS (mk). "Ich hatte schon gedacht, wir sind die ganze Zeit draußen in der Kälte ...", äußerte ein Teilnehmer seine Bedenken. Doch beim Aktionstag "Vögel an der Futterstelle" konnten die Kinder in der Wildtier- und Artenschutzstation das emsige Treiben am Vogelhäuschen ganz bequem mit Ferngläsern und Spektiv vom Fenster aus beobachten. Wahrscheinlich hatte die Sorge vor den kalten Temperaturen weitere Interessierte davon abgehalten, sich auf den Weg in die Wildtierstation zu begeben. So hatte Diplombiologe Stefan Sauer für die drei Teilnehmer Jeremias, Eduardo und Ricardo dafür umso mehr Zeit. Gemeinsam bestimmten sie Feldsperlinge, Blau- und Kohlmeisen, Sumpfmeisen, Tannenmeisen, einen Kleiber sowie einen Buntspecht. Bei einigen war sogar deutlich ein kleiner Ring am Bein erkennbar, mit dem die Vögel in der Wildtierstation vor der Auswilderung gekennzeichnet werden. Stefan Sauer gab Auskunft, welche Vogelarten welches Futter fressen und worauf bei der Fütterung zu achten ist. Anhand von Bildern und Schädelpräparaten sahen die Kinder, wie die Vogelschnäbel sich entsprechend der Ernährungsweise verschieden ausgebildet haben. In der Zwischenzeit fanden sich immer wieder neue Gäste am Futterhaus ein. Besonders eindrucksvoll war der Kernbeißer mit seinem wuchtigen Schnabel. Lustig ging es zu, wenn die Kinder sich über die Beobachtungen verständigten: "Welcher Vogel ist das da?" – "Wo denn?" – "Da, beim Busch ..." und dann war der Vogel doch schon wieder woanders. Das Jahresprogramm der Wildtierstation umfasst 34 Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche zu naturbezogenen Themen. Weitere Informationen unter www.wildtierstation.de.
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Programm der Wildtierstation
Kinder beobachten Vögel an der Futterstelle / Tiere werden gekennzeichnet
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