LANDKREIS (ih). Knüppelharte Arbeit leisten viele Schaumburger nach Feierabend. Ehrenamtlich. Nachts um drei Uhr zu einem schweren Unfall auf die Autobahn, unter Atemschutz in ein brennendes Haus, hunderte von Kindern im Zeltlager koordinieren - nur das Beispiel der Freiwilligen Feuerwehren zeigt, welche wichtige Rolle die Ehrenamtlichen spielen. Ohne sie würde die Gesellschaft zusammenbrechen.
Doch wie weit darf eine Gesellschaft diesen kostenlosen Einsatz der Ehrenamtlichen ausreizen? Diesem Thema widmet sich derzeit die "Frage de Woche" auf www.schaumburg-hautnah.de .
Immer mehr Pflichtaufgaben der Gemeinden werden erfüllt von Männern und Frauen, die dafür keinen finanziellen Lohn erhalten. Sind die Grenzen dabei bereits erreicht? Oder muss die Gesellschaft umdenken und den ehrenamtliche Einsatz selbstverstädnlich etablieren? Oder gilt grundsätzlich "Arbeit muss bezahlt werden. Nur so kann konstante Leistung sicher gestellt und abgemahnt werden".
Mitmachen ist ganz einfach: Wer unter www.schaumburg-hautnah.de registriert ist, meldet sich mit seinem Benutzernamen und Passwort an und klickt einfach auf "Frage der Woche". Dort stehen drei Antworten zur Auswahl. Jeder Leserreporter kann seine Stimme einmal abgeben.