1. Ein Servicebüro für die Senioren

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    LANDKREIS (ih). Parallel zur Einführung des Pflegestützpunktes richtet der Landkreis Schaumburg ein Seniorenserviebüro ein. Das beschloss der Kreistag einstimmig. Das Geld für diese Dienstleistung kommt vom niedersächsischen Sozialministerium. Maximal 40000 Euro gibt das Land, befristet auf vier Jahre. Das Arbeitskonzept umfasst die Organisation, Koordination und Vermittlung eines freiwilligen Jahres für Senioren (FJS). Beim FJS können sich Senioren verpflichten, mindestens ein Jahr lang regelmäßig in einer Sozial- oder Bildungseinrichtung mitzuarbeiten. Der Einsatz soll cirka acht Stunden pro Woche umfassen. Neben der Organisation der Seniorenbegleiter soll das Servicebüro eine qualifizierte Wohnberatung anbieten.

    In der Beschlussvorlage der Kreistagsmitglieder hieß es, dass die Einrichtung des Seniorenservicebüros im Sozialamt die konsequente Erweiterung des Engagements des Landkreises in der Seniorenarbeit darstelle. Im Hinblick auf den demographischen Wandel solle dem erhöhten Beratungs- und Unterstützungsbedarf älterer Menschen in verschiedenen Lebensbereichen entsprochen werden. Das Angebot sei dabei nicht eingeschränkt auf den Eintritt der Pflegebedürftigkeit. Zwar lag ein endgültiger Förderbescheid des Landes zur letzten Kreistagssitzung noch nicht vor. Der Landkreis hatte aber auf seinen diesjährigen Antrag hin bereits die Erlaubnis zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn vom Sozialministerium erhalten. Die in Aussicht gestellten Mittel von 20000 Euro sollen zunächst für die sächliche Einrichtung eines Büroraums und die möglichst kurzfristige Einstellung einer sozialpädagogischen Fachkraft genutzt werden. Der Einsatz wäre auf die Dauer der Landesförderung befristet.

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